Montag, 4. Oktober 2010

17. bis 19. September Koh Phi Phi

17. September

um 9 Uhr fuhren wir mit dem Taxi zur Faehre, die um 10.30 Uhr mit uns den Hafen verliess. Ganze 1 1/2 Stunden spaeter kamen wir auf Ko Phi Phi an.
Am Pier hiess es wieder Augen zu und durch, denn sofort kamen dutzende Schlepper auf uns zu gelaufen um uns eine Unterkunft anzudrehen...Aber zum Glueck hatten wir schon einen Bungalow vorgebucht. Autos gibt es auf Koh Phi Phi keine, also auch kein Taxi. Aber der nette Bungalowbesitzer schickte uns einen Jungen mit einer Gepaeckkarre...er packte schnell unsere Rucksaecke auf, ohne etwas zu sagen und wir trotteten einfach hinter ihm her....etwa 10 Minuten Fussmarsch, vorbei an Touristen, Souvenierstaenden, Discos und Bars...meine Hoffnung war bloss, dass wir nicht in all dem Trubel wohnen muessten. Aber wir hatten Glueck, unsere Anlage lag versteckt bei den Einheimischen am Berg...Weit genug entfernt von all dem Trubel..Und das erste was wir neben der Rezeption sahen war ein riesen Pool...
Nach dem einchecken wollten wir mit unserem Gepaeck los den Bungalow suchen, aber das Gepaeck hatte der Besitzer schon wegbringen lassen....wenig spaeter wussten wir auch warum.
Wir marschierten hinter ihm her, ganze 73 riesen Stufen (zum Teil so gross das ich mich am Gelaender hochziehen musste)...der Horror bei der Haelfte musste ich erst einmal eine Pause machen und durchatmen, die Thaidamen die neben uns auf der Wiese ihre Pause machten, kicherten schon...nein die Bloesse wollte ich mir nicht geben und gab die restlichen Stufen alles...so sehr das ich oben angekommen fast erstickte...ich glaube der Besitzer machte sich kurzzeitig ein wenig Sorgen....
Angekommen waren wir sprachlos und der ganze Aufstieg hatte sich gelohnt. Denn unser Bungalow war einer der obersten mit einem kleinen Balkon von dem man bis aufs Meer schauen konnte....Echt Wahnsinn...
Ab sofort packten wir fuenfmal unsere Sachen und kontrollierten alles x-mal, denn wenn wir jetzt irgendwas vergessen sollten, war das wirklich eine Strafe die Stufen wieder laufen zu muessen.
Nachdem wir ausgepackt hatten, mussten wir erst einmal den Pool testen und ein wenig chillen. Dann erst schauten wir uns die Touristenmeile an.









unser Bungalow....wie man unschwer erkennen kann, kann man auf dem Balkon durch den Boden sehen...das war schon ein komisches Gefuehl dort zu sitzen...


18. September
Direkt hinter unserem Bungalow ging es auf den Berg zu einem Aussischtspunkt den man laut Reisefuehrer nicht verpassen sollte, also machten wir uns gestaerkt auf den Weg.....
Am Anfang noch ganz zuversichtlich, bis ich den langen Weg bergauf sah, mit wie sollte es anders sein, ueber 300 Stufen....ich haette kotzen koennen. Mir taten die Beine noch vom Vortag weh.
Da musste ich dann wohl durch, auch wenn ich schon nach der 50ten das Gefuehl hatte gleich tot umzufallen....Schweiss gebadet am Gipfel angekommen hatten wir eine wunderschoene Aussischt....so hatte sich die Muehe doch mal wieder gelohnt...
Man konnte ueber die Insel sehen, und die Stelle die beide Inselhaelften verbindet (dort wo sich das Touristenzentrum befindet)....Das schoene war, beide Straende zu sehen, denn das Wasser am linken war viel dunkler und hier kamen die ganzen Faehren und Schiffe an. Das Wasser auf der rechten Seite war dagegen richtig Tuerkis und umringt von Longtails (Fischerboote oder auch Taxiboote).
Hier machten wir erstmal eine Pause und tranken einen Bananenshake, und das war wohl der beste den wir in all den Wochen getrunken hatten...
Dann gingen wir weiter, denn laut Reisefuehrer sollte man ueber einen kleinen Pfad durch den Jungel ganz schnell auf der anderen Seite der Insel sein....Naja klein war der Pfad wirklich und wir waren froh das man in etwa erkennen konnte wo es lang geht. Nach etwa einer Stunde durch den Jungel kamen wir auf der anderen Seite der Insel an...Hier standen 2 Bungalows und 1 Restaurant und an dem Strand war keine Menschenseele.
Hier konnten wir uns erst mal ausruhen, etwas essen und chillen.
Zurueck nahmen wir ein Taxiboot, und spazierten an unserem Strand zurueck nach Hause.
Voellig fertig von dem Tagesmarsch haette ich heulen koennen als wir wieder vor den Treppen zu dem Bungalow standen....mit letzter Kraft zog ich mich am Gelaender hoch...was wuerde ich wohl am naechsten Tag fuer ein Muskelkater haben.....



der Weg durch den Jungel









Eine Termitenstrasse...








Man koennte meinen ich wuerde auf dem Boden liegen...aber wenn man genauer hinsieht...








der Strand am anderen Ende der Insel war wunderschoen...





































































































































19. September
Am naechsten Tag taten alle unsere Kraeten weh, so dass wir uns dazu entschieden einen Relaxtag einzulegen....