Montag, 28. Februar 2011

9. Februar Queenstown

 

Das Wetter war endlich mal wieder auf unserer Seite. So fuhren wir bei Sonnenschein die Coaststrasse entlang, die wiederrum eine der schoensten Strassen in Neuseeland ist. Nach einer Weile kam uns ein Auto mit einem grossen Schild auf der Motorhaube entgegen, wo ein Schaaf drauf gezeichnet war. Wir fuhren langsam und schon kamen uns die ersten Schaafe entgegen, nicht nur das, die Kuehe folgten gleich hinterher. Aber weit und breit war kein Mensch zu sehen, aber wo sollten die Tiere auch anders hin als immer die eine Strasse entlang die wie Serpentinen kurvig hoch und runter fuehrte.

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Hinter der Herde war ein riesen Truck… der Fahrer schimpfte lauthals, da er es nicht schaffte die Tiere zu ueberholen. Smile

Nachdem wir dann an allen Tieren heile vorbei waren konnten wir auch schon bald die ersten Haeuser von Queenstown erspaehen.

KM: 2285 Queenstown

In der kleinen quirligen Stadt wimmelte es nur so von Touristen. Dort wurde fuer jeden was geboten. Wer auf Adrenalin stand, konnte Bungeejumpen oder gleich mit dem Fallschirm aus dem Flieger huepfen. Fuer die nicht so ganz mutigen gab es einiges an Angeboten auf dem Wasser, von Speedboot ueber Wasserraffting. Fuer jeden war was dabei und so war die ganze Stadt nur auf Tourismus ausgelegt.

Wir stellten das Auto auf einen Parkplatz und schauten uns die Stadt und die Promenade an.

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Eine Seilbahn…

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Das Wetter war herrlich und wir gingen noch in den Botanischen Garten, der unheimlich schoen war. Dort gab es auch einen Frisbeeparkur. Hatte man eine Frisbeescheibe dabei, konnte man wie auf einem Golfparkur die Frisbee von einem Loch zum naechsten werfen. Wir schauten uns das ganze gespannt an, und die ein oder andere flog doch sehr weit vorbei…witzige Sache…

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Ein paar Herren beim Bowlsturnier…

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Dann suchten wir uns einen Campingplatz und genossen das schoene Wetter. Um die Ecke war eine sehr alte Bruecke und drunter ein Fluss durch Felsen. Wir sahen ein paar Booten zu, wie sie mit schreienden Passagieren in Hoechstgeschwindigkeit um die Felsen rasten.

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8. Februar Zurueck nach Te Anau

 

Als wir aufwachten regnete es bereits wieder in Stroemen. Wir versuchten das Beste daraus zu machen und fuhren erst mal weiter.

KM: 1964 Humboldt Falls

Ein 30 minuetiger Weg fuehrte zu dem Wasserfall, bzw. zu einer Aussichtsplattform, der Wasserfall  war noch sehr weit entfernt.

Die roten Steine gibt es ueberall…

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KM: 2071 Te Anau

Wieder zurueck, lugte die Sonne hin und wieder hinter ein paar Wolken hervor, so dass wir nochmal ein paar Fotos und ein leckeres Picknick am Lake Te Anau machten.

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Dann entschlossen wir uns noch ein Stueck weiter zu fahren und damit vielleicht die Wolken ein wenig abzuhaengen Smile

Weiter ging es Richtung Queenstown. Wir wollten uns einen schoenen Rastplatz fuer die Nacht am Lake Wakatipu suchen, doch mit der ersten Abfahrt hatten wir uns direkt mal vertan und wunderten uns, dass nach einigen km Schotterstrasse und einer Schaafsherde mitten auf dem Weg immer noch kein See, geschweige denn ein Rastplatz in Sicht war. Dann kehrten wir doch lieber um.

Keine Chance vorbei zu kommen…

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Die Menschen und das Rehwild….Wild gab es in Neuseeland seit jeh her keins. Doch nach all den Jahren der Besiedlung durch die Europaeer brachten diese irgendwann das Wild auf die Insel, weil sie dachten, dass diese dort gutes Land zum Leben haetten und sie wieder mehr Spass an der Jagd. Die Tiere nahmen nach und nach voellig Ueberhand, sie zerstoerten die Natur und vermehrten sich viel zu schnell. In einem Jahr wurde von der Regierung freigegeben alle Tiere die man fand, zu erschiessen. Mit Helikoptern, Quats und zu Fuss machten sich alle auf den Weg und erschossen jedes Tier was ihnen vor die Flinte kam. Dann wusste man nicht wohin mit dem ganzen Fleisch und entschied sich kurzerhand einfach alles nach Europa zu exportieren. Die waren so begeistert, dass die Nachfrage immer mehr stieg. Seit dem Zeitpunkt wird immer mehr Wild privat gezuechtet um das Fleisch weiterhin nach Europa und in die ganze Welt zu exportieren…

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Da wurde es tatsaechlich mal hell am Himmel…

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Hier hatten wir den ersten Blick auf den See…

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Die naechste Abfahrt war gleich ein wunderschoener Rastplatz, umgeben von Baeumen direkt am See, wo wir einen echt schoenen Sonnenuntergang sehen konnten.

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In Rot die zurueckgelegte Strecke von 302 km…

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