Montag, 2. Mai 2011

30. April und 1. Mai Zurueck nach Sydney

 

Voellig erfroren und angeekelt waren wir froh als endlich die Sonne aufging und wir uns auf den Weg zurueck nach Sydney machen konnten.

Ohne Karte und sonstiges schafften wir es nur mit Stefans Orientierung zu der Campingwagenvermietung zurueck.

Dort erklaerten wir einer der Angestellten unser Problem und es schien ihr wohl schon bekannt zu sein. Manchmal frag ich mich wirklich was die Leute sich denken. Wenn sowas bekannt ist das Auto noch zu vermieten. Sie war gleich  bereit uns ein anderes  Auto im Austausch zu geben aber uns war die Lust vergangen und fuer 1 1/2 Tage haette sich die Fahrt auch nicht mehr gelohnt. Zum Glueck bekamen wir einen Teil des Geldes zurueck und fuhren gleich mit der Bahn zurueck in die Stadt in das Hostel in dem wir bei unserem ersten Aufenthalt waren. Dort war es, wenn auch etwas teurer, wenigstens sauber!

In Sydney war es deutlich waermer als in den Bergen und am naechsten Tag kam sogar wieder die Sonne heraus. So nutzten wir das tolle Wetter fuer einen Spaziergang zum Darling Harbour…

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Direkt am Marinemuseum vorbei…

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Ein altes Kriegssschiff mit U-Boot…

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29. April Blue Mountains

 

Endlich ging es weiter, auch wenn das Wetter noch nicht wirklich besser war.

Nachdem wir ausgecheckt hatten nahmen wir das naechste Taxi zur Campervermietung.

Zuegig hatten wir dort alles erledigt und sassen schneller in dem Camper und fuhren auf dem Highway als wir gucken konnten. Wir hatten zwar keine gute Karte aber eine gute Beschreibung ohne Mautstrasse zu den Blue Mountains zu gelangen.

Nach bereits etwas ueber 100 km erreichten wir Glenbrook, das auch als Gateway zu den Blue Mountains bezeichnet wird.

Die Blue Mountains haben uebrigens ihren Namen von dem blauen Dunst der vielen Eukalyptusbaeume, der ueber den Waeldern zu den Bergen aufsteigt. Dafuer bedarf es allerdings schoenes Wetter und gute Sicht.

Wir hielten dort an der Touristeninformation um uns mit Informationsmaterial einzudecken.

Als wir wieder ins Auto stiegen fiel uns beiden etwas merkwuerdiges auf…die runden Flecken an der Decke des Autos waren nicht ein Muster des Stoffes sondern Schimmel. Als wir die Sonnenblenden herunter klappten sahen wir auch nur Schimmelpunkte.

Etwas angeekelt fuhren wir anstatt die Karre gleich zurueck zu bringen weiter.

Das Auto war nicht das Beste, was man beim Fahren auch deutlich an Bremsen und Scheibenwischern merkte…

Dazu wurde das Wetter immer schlechter, es regnete und durch den inzwischen erheblichen Hoehenunterschied befanden wir uns im Wolkennebel.

Erster Stop in den Blue Mountains waren die Wentworth Falls. Wir gingen nicht weiter als zu dem Lookoutpunkt, da es zum wandern einfach zu nass und rutschig war.

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Dann fuhren wir ein paar km und gelangten zu dem Hauptpunkt der Blue Mountains, den Three Sisters…drei Felssaeulen in Hoehe von 910 Meter…

Das Jamison Valley mit seinen Eukalyptusbaeumen sah man kaum und die 3 Felssaeulen ragten nur etwas aus dem ganzen Nebel heraus.

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Soooo disgusting…

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Wir hatten schnell genug und fuhren zum naechsten Campingplatz.

Selbst als ich den Camper zum Bett umbauen wollte hoerte es kein bischen auf zu regnen, es war zum schreien, und dank der Hoehe in den Bergen echt verdammt kalt.Ausserdem hatten wir jetzt auch noch festgestellt, dass die Schimmelpunkte nicht nur im Fahrerraum waren sondern auch hinten wo wir schlafen sollten… schlimmer noch, es waren nicht nur Punkte sondern ganze Flecken, es war so ekelhaft!

Sogar am Lack…

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Irgendwie schaffte ich dann aus den tausend Einzelteilen sowas wie ein Bett zusammen zu bauen und wir machten es uns so bequem wie es auf den Einzelteilen nur ging. Irgendwie hatten wir schon das Gefuehl die Schimmelsporen wuerden unsere Koerper befallen und wir fuehlten uns nicht nur angeekelt sondern auch schlecht. Wir beschlossen am naechsten Tag das Ganze abzubrechen und zurueck zu fahren…