Nachdem wir die Wettervorhersage fuer den heutigen Tag gesehen hatten, packten wir uns extra warm ein, denn heute ging es nochmal einige Meter weiter hoch…
KM 1425: Bryce Canyon
Der Bryce-Canyon-Nationalpark liegt im Südwesten Utahs. Grund für die Ausweisung des Nationalparks ist der Schutz der farbigen Felspyramiden, den sogenannten Hoodoos. Es haben sich in dem Park nach Osten hin offene, halbkreisförmige Felskessel in das Plateau erodiert, die von der Nationalparkverwaltung als "natürliche Amphitheater" umschrieben werden. Das größte dieser Amphitheater ist der fälschlicherweise als Canyon bezeichnete Bryce Canyon.
Der Bryce-Canyon-Nationalpark befindet sich in einer Höhe von 2400 bis 2700 Metern und liegt damit wesentlich höher als der nahe gelegene Zion-Nationalpark oder der Grand-Canyon-Nationalpark, weshalb dort deutlich niedrigere Themperaturen herrschen.
Auch hier durften wir gleich wiedermal 25 $ Gebuehr fuer den Park zahlen bevor es los ging.
Uns fuehrte wieder ein Scenic Drive durch den Canyon. Die ersten km fuhren wir steil den Berg hinauf, es waren nur noch 0 Grad und je weiter wir fuhren um so weisser wurde die Landschaft. Echt abgefahren, waren wir ein paar Tage vorher noch im Death Valley, dem heissesten Ort der Erde bei ueber 40 Grad und nun befanden wir uns bei 0 Grad und Schnee…kaum zu glauben…
Der erster Stop war Sunrise und Sunsetpoint wo wir den ersten atemberaubenden Blick ueber das grosse Amphitheater hatten, alles voller kleiner roten Zipfel….Hoodoos…
Unser zweiter Stop war der Inspiration Point, weitere Ausblicke ueber die Vielzahl der Hoodoos…langsam fing es an noch kaelter zu werden und die Sonne kaempfte sich nur noch gerade so durch die Wolken…
Die naechsten Punkte waren Bryce Point und Paria View , von wo aus man immer wieder einen anderen tollen Ausblick hatte.
Der letzte Punkt und gleichzeitig hoechste Punkt mit fast 3000 m Hoehe war der Rainbowpoint. Kaum dort angekommen fing es an zu schneien…der erste Schnee fuer uns seit 1 1/2 Jahren, sehr schoen, wenn es nicht so kalt gewesen waere, denn wir besassen keinerlei Winterkleidung und waren immer wieder froh wenn wir wieder im Auto waren. Die Landschaft sah dort oben noch faszinierender aus, da ueberall auf den Hoodoos auch noch Schnee lag…
Dann fuhren wir die Strasse wieder zurueck und hielten hier und da nochmal um einen schoenen Ausblick zu erhaschen, waren dann aber auch froh den Park zu verlassen, in der Hoffnung, dass das Thermometer wieder etwas nach oben gehen wuerde…allerdings schneite es noch die naechsten 100 km weiter…
Und dann fing es an zu schneien…
Zurueck fuhren wir dann wieder durch den Red Canyon Nationalpark…
Schneesturm…
Kurz hinter der Grenze, als wir uns wieder in Arizona befanden, hoerte es auf und es wurde ein paar Grad waermer…
KM 1730: Page
Kurz vor dem Ort machten wir an dem Glen Canyon Staudamm halt, eine Bogengewichtsmauer, die den Colorado River in Arizona anstaut. Der entstandene Stausee, Lake Powell, ist der zweitgrößte Stausee der USA.
Die Mauer war gigantisch und die Bruecke, die ueber den Fluss fuehrte liess einem schonmal die Knie zittern…
Dinosaurierabdruck….
Dann waren wir auch endlich am Motel angelangt…