Samstag, 27. November 2010

13. November Yanchep Nationalpark

 

Wir standen wieder mal frueh auf und machten uns auf den Weg Richtung Perth.

KM: 6800 Perth/Swan Valley

Es ist das aelteste Weinanbaugebiet Westaustraliens und ist gerade mal  eine halbe Autostunde von Perth entfernt.Der Vorort Guilford  ist  das suedliche Eingangstor des Swan Valley. Dort gibt es ueber 30 Weingueter, Brauereien, gute Restaurants und Cafes. Hier verbringen die Leute aus der Stadt gerne mal einen Tag in Ruhe bei einer Weinprobe…

Wir fuhren den bestens ausgeschilderten Swan Valley Drive (32km) vorbei an all den Guetern und Brauereien. An einigen hielten wir an und fragten nach Arbeit. Doch leider mussten wir erfahren, dass durch den schlechten Winter die Ernte zum Teil immer noch nicht reif war oder schon schlecht. So hatten wir keine Chance einen Job zum  Fruechtepfluecken zu finden….einige notierten unsere Nummer und sagten sie wuerden sich melden wenn sie doch jemanden brauchen wuerden.

Na das sah nicht sehr rosig aus. Die naechsten 3 Wochen hatten wir eingentlich vor zu arbeiten, aber ohne Job???

Zum Glueck hatten wir von Ines und Rainer die Adresse von der Farm wo sie gearbeitet hatten. Wir hatten auch bereits mit dem Besitzer telefoniert und beschlossen einfach mal vorbei zu fahren.

Die Farm war nicht sehr gross, wir kamen an dem Haus an und drum herum bot sich ein riesen Chaos…ein Schuppen, 2 Huehnerstaelle, ein paar Kuehe, ein Hund und eine Vielzahl an Fahrzeugen (Traktor, LKW, diverse Anhaenger etc…) und ueberall lag irgendwelches Zeugs herum.

Es dauerte eine Weile bis wir den Besitzer (Phillip Keller) fanden. Er lebt bereits seit 10 Jahren mit seiner Frau Maria und seinen 2 Kindern dort. Er verdient sein Geld mit Auftraegen die er bekommt, wie Wiesen maehen, Heu machen etc…fuer alles hat er irgendeine Maschine.

Als wir ihn gefunden hatten, fragten wir ihn wie es mit Arbeit aussehen wuerde und er meinte er haette diverse Jobs, er wuesste jetzt nicht genau was aber da waere genug fuer eine Woche. Dabei wirkte er schon ziemlich konfus. Er meinte wir sollten am naechsten Tag einfach vorbei kommen, denn dann muesste er schon mal eine Kuh schlachten, es waere langsam zu eng…

Na super ich als absoluter Tierliebhaber eine Kuh schlachten??? Was fuer eine Horrorvorstellung.

Gut so hatten wir fuer eine Woche schon mal einen Job und konnten den letzten Tag erst mal noch geniessen.

Wir fuhren weiter Richtung Norden

KM: 6900 Yanchep Nationalpark

Ein kleiner Nationalpark in dem es einen Koalawalk gab…endlich sahen wir mal Koalas Smile waren die suuuuueeeess

IMG_8122IMG_8123IMG_8124IMG_8125

der Name “Koala” heisst auch uebersetzt, der der nichts trinkt…23 Stunden verbringen die knuddeligen Tierchen mit schlafen und 1 Stunde mit fressen…sie nehmen mit den Eukalyptusblaettern genug Fluessigkeit zu sich, so dass sie nichts trinken muessen…und riechen immer wie ein Hustenbonbon Smile

IMG_8129IMG_8133

IMG_0951

Danach liefen wir noch durch den Park wo es einige lustige Voegel und Kaengoroos gab.

IMG_0972IMG_0974IMG_0975IMG_0976

eine Hochzeit…

IMG_0978

die Fuesse von diesem Tier wirkten ein wenig ueberdimensional gross….

IMG_0979IMG_0982IMG_0983

IMG_8136IMG_8137IMG_8139IMG_8143IMG_8144

Dann stoppten wir auf dem Campingplatz…

 

IMG_0985

 

IMG_8149

 

IMG_0984IMG_0987IMG_0988IMG_0990IMG_0991

12. November Bunbury

 

Was fuer ein Glueck. Wir hatten unseren Wecker auf 6 gestellt, nutzten nochmal schnell das Bad, und machten uns dann still und heimlich davon…das war mal ein guenstiger aber dafuer echt guter Stellplatz Smile

In dem Nationalpark wollten wir einen Trek laufen, als wir den Camper parkten sahen wir schon durch die Scheibe ein paar Riesenmosquitos und es wurden, je laenger wir dort standen immer mehr. Dann entdeckten wir ein Schild mit der  Mosquitowarnung (die das Ross River Virus uebertragen), und dass es sehr gefaehrlich ist zu dieser Zeit dort zu wandern. Wir drehten ganz schnell um und fuhren weiter…gut dass wir gar nicht erst ausgestiegen sind…

IMG_8090IMG_8091

DANGER!!!

IMG_8092

Dann fuhren wir weiter.

KM: 6565 Bunbury

Als wir durch die Stadt fuhren hatten wir schon fast das Gefuehl, dass der ganze Ort aus Kreisverkehren besteht…da bekam man schon fast einen Drehwurm….

Da es noch recht frueh war fuhren wir gleich durch zum Dolphin Discovery Centre. Hier sassen wir eine Weile am Strand und warteten darauf ein paar Delphine zu sehen.

Zwischen 8 und 11 Uhr jeden Morgen kommen immer wieder ein paar wilde Delphine aus dem Meer an den Strandabschnitt. Die Leute von dem Centre fuettern sie natuerlich, sonst wuerden sie wohl kaum so nah an den Strand kommen. Aber das wichtige ist (im Gegensatz zu Monkey Mia) das sie sie NICHT von Hand fuettern, sondern ein paar Fische ins Wasser werfen. Dazu sind auch nur 1 oder 2 Angestellte berechtigt. Sie fuettern auch in der Regel hoechstens 4-5 Fische und das macht gerade mal einen kleinen Teil der Nahrung aus, die die Tiere zu sich nehmen. So sind es quasi nur Leckerbissen und die Tiere muessen weiterhin ihr Essen im Meer fangen.Was auch sehr wichtig ist, dass niemand die Tiere beruehrt oder streichelt, denn jedes Jahr sterben Tiere deswegen. Wir Menschen tragen so fiese Keime an unseren Haenden, die uns nichts machen, aber die Tiere umbringen….

IMG_0934

IMG_8112IMG_8119

Nachdem wir ein paar Minuten gewartet hatten sahen wir schon die ersten Tiere. Wir gingen zu den Angestellten des Centers und die fuehrten mich ins Wasser. Das war gar nicht einfach, da der Boden so steinig war, dass man immer wieder aufpassen musste nicht weg zu rutschen. Dann stand ich knietief neben den Leuten im Wasser. Sie warfen die Fische direkt vor uns, so das die 2 Delphine  um uns herum schwammen. Das war echt schoen, nur sie zu fotographieren war alles andere als einfach, immer wenn wir gerade auf den Ausloeser drueckten waren sie schon wieder weg….

IMG_8104IMG_8110IMG_8113IMG_8114IMG_8116IMG_8118

Alle Angestellten sind Volunteers (freiwillige)…

IMG_0943

Dann machten wir ein kleines Nap (Mittagsschlaefchen) am Strand und suchten uns danach einen Campingplatz…