Nachdem wir die 20 km Schotterstrasse zurueck geschafft hatten waren wir wieder in Picton.
Da es noch recht frueh war, bot uns die Dame vom Check In an die etwas fruehere Faehre zu nehmen. Das Angebot nahmen wir natuerlich gerne an.
So waren wir nach 3 Stunden Fahrt schon auf der Nordinsel…
KM: 4078 Wellington
Waren wir doch in den letzten Wochen die grosse weite Natur gewoehnt, so wurden wir jetzt schon fast von der Enge dieser Grossstadt erdrueckt. In Wellington Auto zu fahren macht alles andere als Spass, die ganze Stadt besteht aus 2 bis 4 spuriger Einbahnstrassen, ein Graus fuer jeden der sich dort nicht auskennt.
Wir fuhren gleich zum Le Tapa, ein sehr grosses Museum in Wellington, das sich ueber 5 Etagen erstreckte.
Auf der ersten Etage konnte man eine Menge ueber Neuseeland erfahren, dabei wurde alles sehr einfach dargestellt, so dass es auch kleine Kinder verstehen konnten. Um Fremden zu zeigen, wie sich ein Erdbeben anfuehlt konnte man sich in ein kleines Haus stellen welches dann anfing zu wackeln, dabei lief auf einem TV ein Video von dem Originalerdbeben. Dort wurde man schon ordentlich durchgeschuettelt, obwohl auf der Hinweistafel stand, dass das Originalerdbeben um einiges schlimmer war.
Ein riesen Sauriaskelett…
Dort konnte man ueber Neuseeland mal ganz anders laufen… das zeigt die Suedinsel mit den suedlichen Alpen auf der rechten Seite…
Es gab auch einige 3D Filme die recht interessant waren…
Wir schauten uns dann noch die Geschichte der Maoris auf der 5.ten Etage an, bevor wir uns wieder zu unserem Auto begaben…
Die ersten Haeuser der Maoris als sie auf die Insel kamen…fuer uns schon ein wenig klein…
Als einst die Nahrung in Indonesien zu knapp wurde machten sich einige Ureinwohner (Maoris) in einem kleinen Boot auf die Suche nach neuem Land und strandeten in Neuseeland…
Ein Greenstone, bei uns auch Jadestein genannt, findet man auch heute noch auf der Suedinsel…
Dann machten wir uns wieder auf den Weg zum Auto…
Lustige Figur am Hafen…
Die Stadt war uns defintiv zu stressig, so dass wir uns dazu entschlossen doch erst mal weiter zu fahren.
KM: 4104 Ponua
Nachdem wir eine Weile den Highway 1 Richtung Norden fuhren gelangten wir in den kleinen Ort, der irgendwie nur aus Einkaufslaeden zu bestehen schien.
Wir fuhren zu dem naechsten Campingplatz. Da sich dort aber niemand an der Rezeption befand nutzten wir die Gunst der Stunde, schlichen uns in die Duschen, luden ein paar Akkus in der Kueche auf und machten uns danach wieder aus dem Staub ![]()
Dann fuhren wir weiter in der Hoffnung einen kleinen Stellplatz fuer die Nacht zu finden.
So langsam ging die Sonne unter, wir fuhren noch eine Weile am Meer entlang…
KM: 4142 Raumati South
Alle Parkplaetze in der Stadt waren voellig leer ausser auf einem standen ein paar Autos. Wir stellten uns dazwischen und hofften, dass keiner in der Nacht kaeme um zu klopfen…
Nach einer Stunde bemerkten wir, dass alle Autos weg fuhren. Gegenueber war eine Musikschule und die war wohl gerade zu Ende…somit standen wir mitten in dem Ort alleine auf dem Parklatz, aber egal, nun hatten wir auch keine Lust mehr noch was anderes zu suchen…
In Blau die zurueckgelegte Strecke von 65 km…