Am Abend zuvor kamen nach und nach immer mehr riesen Mosquitos in unseren Camper. Wir waren natuerlich fest davon ueberzeugt alles fest zu geschlossen zu haben und keiner wollte nochmal aufstehen und nachsehen.
Wir kamen mit dem toeten gar nicht hinterher, aber das Licht was wir dazu brauchten lockte natuerlich immer mehr an. Wir konnten nicht verstehen wo ploetzlich so viele in das Auto gelangen konnten. Wir schalteten die Taschenlampen aus, zogen uns die Decke bis ueber den Kopf und versuchten das ohrenbetaeubende Summen zu ignorieren. Das ging nur so lange gut, bis wir unter der Decke keine Luft mehr bekamen.
Irgendwann, weiss Gott wie, schafften wir es einfach einzuschlafen.
Am naechsten Morgen waren nicht nur die Mosquitos zur Begruessung gleich wieder da, sondern auch die Sandflies…wir waren von Kopf bis Fuss zerstochen. Als wir aus dem Auto stiegen wussten wir auch warum…da hatte wohl einer das Dachfenster nicht geschlossen!!!! AAArrrrrggggghhhhh!!!!
Wir fuhren gleich weiter um das ganze Viehzeugs los zu werden und machten im naechsten Ort eine Fruehstueckspause.
KM: 2894 Franz-Josef Gletscher
Wir hielten nochmal an der Information in der Hoffnung, dass sich die Wettervorhersage etwas geaendert haette. Doch leider wurden wir enttaeuscht. Weiter kalt und Regen!!! So ein Sch...! Draussen war es auch schon wieder nur grau in grau und es fusselte auch schon wieder. Wir hatten eigentlich geplant an dem Gletscher eine Tour mit Guide zu machen, aber bei dem Wetter verzichteten wir darauf und sparten uns das Geld!
Wir fuhren also gleich weiter zu dem Gletscher, parkten unser Auto und machten uns auf den Weg. Der 1 1/2 Stunden Track fuehrte uns diesmal bis zu 100 Meter vor den Gletscher, vorbei an einigen Wasserfaellen.
Der Ausblick war diesmal noch besser als beim Fox Gletscher, da dieser auch viel groesser war. Aber wie schon beim Fox waren wir voellig beeindruckt.

Der Weg fuehrte auch hier erstmal durch ein Tal, vor ein paar Jahrzehnten war hier alles voll Eis. Aber wie bereits im letzten Blog beschrieben, durch die massiven kalten Winde und den vielen Schnee waechst der Gletscher seit einigen Jahren wieder und befindet sich schon fast auf Meeresspiegelhoehe…


















Wieder zurueck am Auto fing es richtig an zu schuetten…was fuer ein Sch…Wetter…
KM: 3037 Hokitika
In der Gegend fand man damals die ersten Greenstones (Jadesteine) und so reihte sich ein Schmuckladen nach dem anderen in der kleinen Stadt.





KM: Greymouth
Wir kurvten ungefaehr zehnmal durch das kleine Zentrum bis wir endlich die Information fanden. Dort liessen wir uns einen Plan geben mit den billigsten Campingplaetzen. Den besten fanden wir ein wenig ausserhalb, aber dafuer gleich am Strand.
Als wir dort unser Auto abstellten und unsere Waesche wuschen schauten wir nicht schlecht als wir in einem seperaten Raum einen grossen Whirlpool sichteten. Ihr glaubt nicht wie schnell wir da drin waren…ohhhh das war wie im Paradies, wir wollten gar nicht mehr raus…erst nachdem es uns schon langsam schwindelig wurde (das Wasser war echt heiss) entschieden wir uns doch mal besser raus zu gehen. Aber es hatte soooo gut getan.



Die Wickelstelle kann man auch falsch verstehen…





Dann gab es lecker Abendessen und einen Strandspaziergang…ein toller Tag 
In Rot die zurueckgelegte Strecke von 186 km…
