Montag, 22. Juni 2009

16.01.2009 Perth und 17.012009 Rückflug

Der letzte Tag, ich hätte heulen können...sind nochmal zum Strand gefahren um noch ein wenig die Sonne zu geniessen...




Der Rückflug und Zwischenstopp in Hong Kong...




















Etwas bepackt, müde und frierend in Frankfurt gelandet...Welcome back to Germany.


15.01.2009 Fremantl

Fremantl, ein kleiner Vorort von Perth, wir sind mit dem Zug hin und mit der Fähre zurück gefahren....eine Freundin von Bettina meinte, es sei die schönste Schifffahrt ihres Lebens gewesen...tja man sah hunderte von Villen und der Kapitän sagte ständig: ,,und diese gehört der Berühmtheit und die kostet so viele Millionen"....
Mehr war es nicht, da hatte ich doch schon schönere Schiffstouren gesehen :-)







zurück in Perth....





14.01.2009 Perth

Koalas, soooo süüüssss im Yanchep Nationalpark...











Mittags mussten wir dann leider unsern "kleinen" wieder zurück geben...














Der Kings-Park in Perth, hier geniessen viele Perther ihren Feierabend und man hat einen tollen Blick auf Perth...


13.01.2009 Yanchep


Schon um 6 Uhr aufgestanden haben wir uns an den Steg gesetzt und gewartet. Es dauerte nicht lange bis der erste der beiden Delphine zu sehen war.
Es war so schön dort zu sitzen und die beiden zu beobachten und zu hören.
Als dann die ganzen Touristen kamen haben wir uns auf den Weg zurück gemacht.


















Dann sind wir 800 km zurück bis zum Yanchep Nationalpark (kurz vor Perth) gefahren...











12.01.2009 Monkey Mia

Einigermassen geschlafen, sind wir dann am nächsten Morgen weiter Richtung Monkey Mia.
Wir machten ein Stop am Shellbeach...unglaublich, ein ganzer Strand der nur aus Muscheln besteht, teilweise eine 4 meter tiefe Muschelschicht, warum weiss man
bis heute nicht.
In Monkey Mia auf dem Campingplatz angekommen hatten wir Besuch von 3 frechen Emus, die der Frau am Nachbartisch dreist und frech das Brot vor der Nase klauten...Markus sprang auf und versteckte sich hinter dem Tisch als sie auf uns zu kamen und ich sprang schnell ins Auto...













iiihhh Quallen...






Markus hüpfte hinter den Tisch :-)














11.01.2009 Cervantes bis Shark Bay

In Cervantes gestartet, Richtung Shark Bay war unser 1.Stop Gregory. Hier gibt es einen pinken See :-) Richtig gelesen er ist Pink, weil sich darin ß-Karotin bildende Algen befinden.
Das ganze ist nicht giftig, im Gegenteil, heute werden sie zur Gewinnung von Lebensmittelfarbe genutzt.

















2. Stpp war der Kalbarri Nationalpark.

















Oh hier gab es wieder sehr eklige, große Spinnen ...




Aus dem Nationalpark wollten wir das nächste Roadhouse mit Campingplatz ansteuern. Das war allerdings noch ein gutes Stück zu fahren, wir wurden aber schon ziemlich müde. Das Roadhouse endlich erreicht, erzählte uns der Besitzter dass er kein Wasser habe und wir weiter fahren sollten.
Oh man, echt fertig setzten wir uns wieder in den Camper und fuhren weiter. Das nächste Roadhouse war 2 Stunden entfernt, aber das würden wir jetzt auch noch schaffen. Etwa nach 1 Stunde Fahrt roch es plötzlich stark nach Rauch, doch Markus meinte, ich würde mir das nur einbilden. Als ich ein paar Minuten später die Augen wieder öffnete sah ich überall an den Seiten Rauch. Ich wurde leicht panisch, aber Markus blieb ruhig und meinte das sei bloß der Wüstenstaub....
1 Stunde durch immer dichter werdenden Rauch gefahren, gelangten wir endlich an das nächste Roadhouse. Doch was mussten wir da erneut hören, es gab wieder kein Wasser und wir sollten noch etwa 100 km weiter fahren zum nächsten Campingplatz...wir waren völlig fertig...
Bevor wir allerdings durch die Tür gingen, fragte ich den Mann was das für Rauch sei und er sagte uns ganz erstaunt dass wir das nicht wüssten, dass ein Riesen Buschfeuer von der Küste aus auf uns zu kam, bzw wir ihn durchquert hatten...Pahh von wegen Wüstenstaub....jetzt hatte ich Angst und wollte nur noch an einen sicheren Ort.
Unsere Nerven lagen blank, es wurde dunkel und ständig standen Tiere auf der Strasse. Nachdem wir fast die zweite Ziege überfahren hätten platzte mir der Kragen und ich schrie Markus an endlich langsam zu fahren....
Aber zum Glück waren wir endlich da...der Besitzter von dem Campingplatz wollte gerade schliessen aber er hatte keine Chance, denn da kam ich schon hektisch auf ihn zu gelaufen.
Er erinnerte mich ein wenig an "Catweazel" :-)... war aber super nett und ich hatte das Gefühl er hatte uns gerade das Leben gerettet und muss mich wahrscheinlich für verrückt gehalten haben, so schnell und panisch wie ich ihm gestikulierend unsere Lage geschildert hatte....er hatte bestimmt kein Wort verstanden :-)








10.01.2009 Cervantes


Um 8 Uhr früh schon wieder gestartet sind wir nach etwa 100 km in dem Ort Busselton angekommen. Hier gibt es einen 1840 m langen Steg, den wir einmal hin und zurück gelaufen sind und dann ging es auch schon weiter...







Um 16 Uhr sind wir dann in Cervantes angekommen wo es die weltbekannten "Pinnacles" gibt.
Die Kalksteinsäulen entstanden durch Pflanzenwuchs vor etwa 50.000 bis 500.000 Jahren auf der aus Quarzsand bestehenden Wanderdüne. Deren Wurzeln drangen tief in die ältere, sich zeitgleich verfestigende Tamala-Kalksteinschicht vor. Dabei durchbrachen sie an brüchigen Stellen zunächst eine extrem harte Kalksteinkruste, die durch nach unten sickernde Säuren (gebildet aus Humus, abgestorbenen Pflanzen und Tieren) entstanden war. Unter dieser Kruste verfestigte sich der Kalkstein besonders kompakt zwischen den eingedrungenen Pflanzenwurzeln, da diese Bereiche viel Wasser aufsogen.
Die quarzsandhaltige Wanderdüne zog jährlich ca. 2,5 m weiter, die frei liegende Kalksteinschicht war der Erosion ausgesetzt, die innerhalb der letzten 20.000 Jahre abgestorbene Vegetation hinterließ Lücken, in die Quarzsand eindrang, der dann wiederum abgetragen wurde. Nur die extrem harten Bereiche der durch viel Wasser zementierten Kalksteinschicht waren von der Erosion nicht betroffen. Diese sehen wir heute als Pinnacles. Gelegentlich zeugen Kappen auf den Säulen noch von der Kruste.




























So ein toller Sonnenuntergang, es war gleichzeitig
Vollmond...