Montag, 22. Juni 2009

10.01.2009 Cervantes


Um 8 Uhr früh schon wieder gestartet sind wir nach etwa 100 km in dem Ort Busselton angekommen. Hier gibt es einen 1840 m langen Steg, den wir einmal hin und zurück gelaufen sind und dann ging es auch schon weiter...







Um 16 Uhr sind wir dann in Cervantes angekommen wo es die weltbekannten "Pinnacles" gibt.
Die Kalksteinsäulen entstanden durch Pflanzenwuchs vor etwa 50.000 bis 500.000 Jahren auf der aus Quarzsand bestehenden Wanderdüne. Deren Wurzeln drangen tief in die ältere, sich zeitgleich verfestigende Tamala-Kalksteinschicht vor. Dabei durchbrachen sie an brüchigen Stellen zunächst eine extrem harte Kalksteinkruste, die durch nach unten sickernde Säuren (gebildet aus Humus, abgestorbenen Pflanzen und Tieren) entstanden war. Unter dieser Kruste verfestigte sich der Kalkstein besonders kompakt zwischen den eingedrungenen Pflanzenwurzeln, da diese Bereiche viel Wasser aufsogen.
Die quarzsandhaltige Wanderdüne zog jährlich ca. 2,5 m weiter, die frei liegende Kalksteinschicht war der Erosion ausgesetzt, die innerhalb der letzten 20.000 Jahre abgestorbene Vegetation hinterließ Lücken, in die Quarzsand eindrang, der dann wiederum abgetragen wurde. Nur die extrem harten Bereiche der durch viel Wasser zementierten Kalksteinschicht waren von der Erosion nicht betroffen. Diese sehen wir heute als Pinnacles. Gelegentlich zeugen Kappen auf den Säulen noch von der Kruste.




























So ein toller Sonnenuntergang, es war gleichzeitig
Vollmond...














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