Wir standen extra frueh auf und machten uns sofort auf den Weg, somit waren wir weg bevor der Ranger kam und sparten uns die Platzgebuehr
Ein paar km weiter hielten wir dann erst mal Strand an um zu fruehstuecken...
KM: 6274 Prevelly
Das Surfmekka Westaustraliens...hier finden jaehrlich Surfmeisterschaften statt.
Wir stellten uns mit dem Camper auf einen Huegel um den Surfern zu zusehen. Aussteigen wollten wir ungern da es schon wieder wie aus Eimern regnete. Ploetzlich als ich etwas laenger auf das Wasser schaute sah ich Wasser in die Luft spritzen...es war eine Fontaene, und im gleichen Moment konnte man einen Wal auftauchen sehen. Es waren zwei Stueck die in aller Ruhe an dem Stueck Strand vorbei zogen...immer wieder sah man sie auftauchen oder die Wasserfontaenen. Der Art, wie sie so langsam ohne zu springen an uns vorbei schwammen, nach zu Urteilen waren es wohl zwei Blauwale. Das war echt unbeschreiblich, auch wenn die Tiere so weit weg waren (ca 3 bis 4 km ). Es war Wahnsinn mit was fuer einer Leichtigkeit diese riesen Tiere schwammen und dabei eine Gelassenheit und Ruhe ausstrahlten, einfach unglaublich. Ich war so stolz das erste mal in meinem Leben diese Tiere so in der freien Natur beobachten zu koennen...
Was fuer ein scheiss Wetter, selbst die Surfer hatten keine Lust mehr…
Nachdem die beiden davon geschwommen waren hatten wir auch keine Lust mehr an dem verregneten Strand zu bleiben und fuhren weiter.
KM: 6285 Margaret River
In der Stadt angekommen goennten wir uns erst mal einen Cafe, und als Stefan im Coles Kangoroofleisch entdeckte war sofort klar was es am Abend zu essen gab.
KM: 6360 Dunsborough
Nach langer Suche fanden wir endlich einen Campingplatz, und da es der einzige in der Umgebung war auch noch viel zu ueberteuert und heruntergekommen. Als unser Strom nicht funktionierte gingen wir zurueck zu dem Buero, wo inzwischen der Inhaber selber hinter dem Tresen stand. Er war Deutscher und erzaehlte uns erst mal wie er mit 18 nach Australien kam um Urlaub zu machen und beim naechsten mal gleich fuer immer geblieben war. Dann rief er einen Mann an, der sich um unseren Strom kuemmern sollte und wir gingen durch den Regen (inzwischen wieder klatsch nass geworden) zum Camper zurueck...es war kalt, nass und der ganze Campingplatz voller Matsch.
Einige Minuten spaeter kam dann dieser Mann und sagte wir muessten umziehen, der Strom ginge nicht wegen des Regens. So zogen wir auf die andere Seite des Campingplatzes, aber dafuer gleich neben einen kleinen Teich, mit ein paar Enten...ganz suess.
Gegenueber von uns war eine riesen Wiese, und ab der Daemmerung wimmelte es nur so von Kangoroos...
die beiden kaempften gerade, hatte Aehnlichkeit mit Kickboxen…