Es regnete die ganze Nacht und auch am Morgen sah es nicht danach aus als wuerde es so schnell aufhoeren. Wir fruehstueckten mit den beiden, und da keiner von uns so richtig einen Plan hatte was wir bei dem Wetter machen koennten, fuhren wir erst mal zur Library um mal wieder unsere emails zu checken. Danach setzten wir uns gemuetlich in ein Cafe und goennten uns einen teuren Cafe...
Ich traute meinen Augen kaum als es nach einigen Minuten endlich aufhoerte zu regnen. So nutzten wir die Gunst der Stunde und fuhren zu dem 8 km weit entfernten Cape Leeuwin. An dem Kap steht ein echt toller schneeweisser Leuchtturm. Als wir jedoch ankamen staunten wir nicht schlecht, dass sie inzwischen nur um das Gelaende zu betreten, Eintritt nehmen (5 Dollar pP)...das war vor 2 Jahren noch nicht. Wir sahen es nicht ein den Eintritt zu zahlen also machten wir von dem Zaun aus ein Foto und gingen wieder.
Der Cape Leeuwin…
wir mit Ines und Rainer…
Hier trenten sich wieder unsere Wege. Waehrend die beiden weiter Richtung Sueden fuhren hiess es fuer uns die andere Richtung nach Norden.
ein nass gewordenes Kangoroo am Strassenrand…
KM: 6243 Cape Freycinet Contos Field
Nach einer Weile erreichten wir den Campground, hier war es ziemlich cool, ein riesen Gelaende im Wald mit einzelnen versteckten Parknieschen, mit eigener Feuerstelle. Und alle paar Meter ein Plumpsklo.
Am fruehen Morgen kam immer ein Ranger der die Gebuehr von 7 Dollar einsammelte, also wenn wir Glueck hatten und frueh genug weg waeren, haetten wir mal wieder einen Platz umsonst.
Erst nutzten wir den Moment ohne Regen (ich kam in den letzten beiden Tagen kaum dazu die Regenjacke aus zu ziehen) um schnell was zu kochen. Neben uns campierte ein junges Paar mit zwei Kindern ( 8 und 10 Jahre alt). Sie hatten sich ein grosses Feuer gemacht und luden uns ein uns zu ihnen zu setzen. Sie erzaehlten uns, dass sie aus der Naehe von Melbourne kommen und auch 1 Jahr mit Sack und Pack um Australien reisen, quasi einmal gegen den Uhrzeigersinn um den Kontinent. Sie campten ueberwiegend in Nationalparks.
Als ich sie fragte wie das mit den Kindern ginge meinten sie, dass die Regierung Australier unterstuetzt mit ihren Kindern so zu reisen, damit diese schon frueh das Land kennenlernen. Am Anfang der Reise bekommen sie ein riesen Batzen Unterlagen mit und alle 2 Wochen muessten sie davon einen bestimmten Teil einschicken.
Die Kinder verbrachten 1 Jahr lang nur mit ihren Eltern in der Wildniss, ab und zu trafen sie hier und da mal ein paar andere Kinder aber das wars. Kein Fernsehen, keine Playstation. Diese Kinder waren unheimlich sympathisch und freundlich, ( was man von den bisherigen Kindern die wir gesehen hatten nicht so behaupten kann) und schienen das ganze ziemlich cool zu finden. Das sollten andere Kinder auch mal machen ausser vor der Glotze zu haengen...
An dem Campingground wimmelte es ab Sonnenuntergang nur so vor Kangoroos, und da sie Menschen gewoehnt waren kamen sie richtig nah an einen heran. Ganz nah gegenueber sass ein Kangorooweibchen mit einem Baby im Bauch dessen Beine die ganze Zeit rausbaumelten echt suess...
Das war die Mama mit dem Baby man sieht vorne die Beine des kleinen…
Wunderschoener Sonnenuntergang…
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