Freitag, 22. April 2011

29. Maerz Town of 1770

 

Wiedermal vom Regen geweckt vertroedelten wir erstmal etwas Zeit in der Library…

Rockhampton wird auch als Rindermetropole von Queensland bezeichnet…

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An jeder Baustelle gibt es nicht wie bei uns Ampeln sondern noch Leute die ein Stop /Slow Schild halten… und obwohl sie einen nicht so schoenen Job haben laecheln und winken sie immer…

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KM 1421: Gladstone

Was fuer eine haessliche Stadt, ausser Fabriken und Kraene gab es nichts zu sehen, also schnell weiter…

KM 1498 : Miriam Vale

Ein putziger kleiner Ort, wir nutzten einen Stop um unseren Tank und unsere Essensvorraete aufzufuellen…

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So langsam konnte das Wetter einen in den Wahnsinn treiben…

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KM 1553: Agneswater

Am Strand waren einige Surfer unterwegs denen wir eine Weile zusahen.

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Schwimmen ist immer nur innerhalb der beiden Flaggen erlaubt…

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KM 1570: Town of 1770

Der kleine Ort verdankt seinen Namen Captain James Cook der im Jahre 1770 das erste mal seine Fuesse in Queensland an diesen  Strand setzte.

Am Hafen…

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Die Zwillingsorte Agnes Water und Town of 1770 zaehlen in Queensland zu den reizvollsten Kuestenorten. Sie eignen sich bestens um etwas abseits der ganzen Menschenmassen zu surfen. Um eine Stadt abzugeben ist keine der beiden gross genug. Agnes Water hat einige kleine Laeden, Ferienwohnungen und Mietvillen. The Town of 1770 hingegen ist noch entspannter und besteht genau genommen nur aus einem Yachthafen.

Etwas im Wald versteckt gelegen fanden wir einen netten und vor allem sehr sauberen Campingplatz…

In Blau die zurueckgelegte Strecke von 253 km…

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28. Maerz Rockhampton

 

Bereits um 7 Uhr von zwei lauten Raaben geweckt machten wir uns wieder auf denWeg, zum Glueck, denn gerade als wir losfuhren hielten 2 grosse Polizeiwagen mit Haeftlingen, die mit Handschellen ausstiegen. Ich weiss nicht ob sie sie dazu verdonnerten dort sauber zu machen oder ob sie dort auf Toilette gehen durften. Auf jedenfall sahen die Haeftlinge alles andere als sympathisch aus und wir waren froh schnell dort weg zu sein…

KM 1270: Rockhampton

Die noch bis vor einigen Wochen voellig unter Wasser stehende Stadt schien sich wieder fast vollstaendig erholt zu haben. Der Fluss hatte zwar weiterhin Hochstand und hier und da standen noch ein paar Pfuetzen auf den Wiesen  aber sonst war nichts mehr zu sehen. Schon Wahnsinn, was die Leute in der kurzen Zeit geleistet hatten wenn man die ganzen Bilder in den Medien gesehen hatte.

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KM 1300: Gracemere Saleyards

Wir wollten mal ein wenig das Australische Farmer-Feeling erleben und fuhren zu einem der riesen Auktionsgelaenden, wo alle Farmer ihre Schaafe, Ziegen, Rinder oder auch Pferde verkauften. Doch leider hatten wir Pech und die naechste Auktion war erst wieder in ein paar Tagen. Wir sahen uns trotzdem ein wenig das Gelaende an mit den grossen Verkaufshallen…man konnte sich richtig vorstellen wie die Farmer stolz ihre besten Rinder vorfuehrten waehrend die Leute auf den Raengen fleissig boten.

Die grosse Auktionshalle…

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Dann fuhren wir zurueck in die Stadt auf einen kleinen Campingplatz gleich am River. Auch hier war kaum noch etwas von den Fluten zu sehen.

Der Fluss steht noch immer recht hoch…

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In Blau die zurueckgelegte Strecke von 191 km…

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27. Maerz Airlie Beach bis Mackay

 

Als wir am Morgen aufwachten waren wir heil froh keine der teuren Touren gebucht zu haben, denn der Himmel war pech schwarz und es schuettete wie aus Eimern. Neben uns war ein kleiner Bach und man konnte zusehen wie er minuetlich mindestens um das doppelte groesser wurde.

Wir versuchten den schwarzen Wolken zu entfliehen und fuhren weiter Richtung Sueden.

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KM 962: Sarina Beach

Eigenlich ein echt schoener Strand an dem wir gerne mehr Zeit verbracht haetten, aber wenig spaeter regnete es wieder in Stroemen.

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Die ganze Strecke, die wir bisher gefahren sind war alles andere als spannend, immer nur Bananen und Zuckerrohrfelder und man hatte nur sehr selten den  Blick aufs Meer. Dafuer musste man dann zusaetzliche km zuruecklegen um an einen Strand zu gelangen. Die Orte, die man durchquerte waren so eintoenig und langweilig, dass sie nicht mal ein Foto wert waren.

Rest or Rest in Peace…solche Schilder sieht man staendig. Leider sind die Strecken zum Teil so eintoenig und strickt geradeaus, dass man wirklich sehr schnell muede wird.

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KM: 1109 St. Lawrence Restarea

Wir fuhren an einem echt schoenen abgelegenen Rastplatz vorbei, so dass wir uns dazu entschlossen dort mal wieder eine Nacht umsonst zu verbringen.

In Blau die zurueckgelegte Strecke von 319 km…

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26. Maerz Airlie Beach

 

Dank der zwitschernden Voegel waren wir schon wieder frueh auf den Beinen.

Auf dem ersten Stueck von Ayr nach Bowen ueberquerten wir eine der groessten Stahlbruecken Australiens die ueber den Burdekin River fuehrte. Die meiste Zeit ist der Fluss kaum groesser als ein Rinnsal, ausser zu starken Regenzeiten. Jetzt aber nach den ganzen Monaten voller Regen war es ein grosser reissender Fluss…

Die Stahlbruecke…

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Der “kleine” Fluss…

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Von einem Berg, Aussicht ueber die Gegend, leider sehr bewoelkt…

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Immer wieder gab es solche Regenguesse, dass gleich die ganze Strasse unter Wasser stand und wir durch grosse Pfuetzen fahren mussten…das war dann wie eine Gratisautowaesche Smile

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KM 660: Bowen

Wir wagten mal einen Abstecher zum Strand, der sah allerdings nicht so einladend aus und schwimmen durfte man dort auch nicht wegen der giftigen Quallen.

Diese Riesen Baeume hatten eine interessante Art und Weise entwickelt um ihre schweren Aeste zu stuetzen…

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Schwimmen nicht erlaubt…

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KM 737: Airlie Beach

Kurz vor Airlie Beach begann die Whitsundaygegend. Eine vorliegende Inselgruppe ( 74 Inseln) im Great Barrier Reef, mit tiefblauen Wasser, bunten Fischen und herrlich tollen weissen Sandstraenden, u.a. auch dem Whitehavenbeach, von dem behauptet wird es sei der weisseste Strand auf der Welt. Den Namen erhielten sie, da Captain Cook sie an einem Pfingstsonntag (Whitsunday) im Jahre 1770 entdeckte.

Airlie Beach…

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In Airlie Beach werden die meisten Touren angeboten, so reihte sich ein Touristenbuero ans naechste. Wir steuerten etwas ausserhalb einen Campingplatz an wo wir den ganzen Tag Zeit hatten uns Gedanken zu machen ob wir am naechsten Tag  eine Tour machen wollten. Allerdings war das Wetter weiterhin schlecht, es regnete ohne Pause. Also entschlossen wir uns in Anbetracht der Kosten und der Wetterverhaeltnisse dagegen.

Am Abend sassen wir gemuetlich beim Essen als ploetzlich hinter uns ein Tier einen heiden Laerm veranstaltete. Es war ein Possum das sich voellig unbeeindruckt von uns an dem Muelleimer zu schaffen machte. Einmal fiel es sogar ganz in den Muelleimer hinein, aber auch die Tatsache das ich den Deckel  haette drauf machen koennen stoerte es nicht. Einige Minuten spaeter raschelte es auch noch von der anderen Seite und es kamen noch das Weibchen mit dem Babypossum, auch beide voellig angstfrei. So sassen wir auf unserer Bank und sie liefen unterm Tisch zwischen unseren Beinen oder auf den Baenken herum.

Auch wenn die Australier und Neuseelaender sie hassen, da sie sich  wie Ratten vermehren und genauso Krankheiten uebertragen, so konnten wir diese Unsympathie nicht bestaetigen, denn mit ihren riesen Kulleraugen waren sie einfach nur suess.

Essen kochen…

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Kangoroo mit baked Beans und Gemuese…yammi!

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Hier hat sich der kleine ein Stueck Huehnchen aus dem Eimer gefischt…

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Und irgendwann machte es plumps und er lag ganz im Eimer Smile

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Mamapossum und Baby…

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In Blau die zurueckgelegte Strecke von 128km…

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