Dank der zwitschernden Voegel waren wir schon wieder frueh auf den Beinen.
Auf dem ersten Stueck von Ayr nach Bowen ueberquerten wir eine der groessten Stahlbruecken Australiens die ueber den Burdekin River fuehrte. Die meiste Zeit ist der Fluss kaum groesser als ein Rinnsal, ausser zu starken Regenzeiten. Jetzt aber nach den ganzen Monaten voller Regen war es ein grosser reissender Fluss…
Die Stahlbruecke…
Der “kleine” Fluss…
Von einem Berg, Aussicht ueber die Gegend, leider sehr bewoelkt…
Immer wieder gab es solche Regenguesse, dass gleich die ganze Strasse unter Wasser stand und wir durch grosse Pfuetzen fahren mussten…das war dann wie eine Gratisautowaesche ![]()
KM 660: Bowen
Wir wagten mal einen Abstecher zum Strand, der sah allerdings nicht so einladend aus und schwimmen durfte man dort auch nicht wegen der giftigen Quallen.
Diese Riesen Baeume hatten eine interessante Art und Weise entwickelt um ihre schweren Aeste zu stuetzen…
Schwimmen nicht erlaubt…
KM 737: Airlie Beach
Kurz vor Airlie Beach begann die Whitsundaygegend. Eine vorliegende Inselgruppe ( 74 Inseln) im Great Barrier Reef, mit tiefblauen Wasser, bunten Fischen und herrlich tollen weissen Sandstraenden, u.a. auch dem Whitehavenbeach, von dem behauptet wird es sei der weisseste Strand auf der Welt. Den Namen erhielten sie, da Captain Cook sie an einem Pfingstsonntag (Whitsunday) im Jahre 1770 entdeckte.
Airlie Beach…
In Airlie Beach werden die meisten Touren angeboten, so reihte sich ein Touristenbuero ans naechste. Wir steuerten etwas ausserhalb einen Campingplatz an wo wir den ganzen Tag Zeit hatten uns Gedanken zu machen ob wir am naechsten Tag eine Tour machen wollten. Allerdings war das Wetter weiterhin schlecht, es regnete ohne Pause. Also entschlossen wir uns in Anbetracht der Kosten und der Wetterverhaeltnisse dagegen.
Am Abend sassen wir gemuetlich beim Essen als ploetzlich hinter uns ein Tier einen heiden Laerm veranstaltete. Es war ein Possum das sich voellig unbeeindruckt von uns an dem Muelleimer zu schaffen machte. Einmal fiel es sogar ganz in den Muelleimer hinein, aber auch die Tatsache das ich den Deckel haette drauf machen koennen stoerte es nicht. Einige Minuten spaeter raschelte es auch noch von der anderen Seite und es kamen noch das Weibchen mit dem Babypossum, auch beide voellig angstfrei. So sassen wir auf unserer Bank und sie liefen unterm Tisch zwischen unseren Beinen oder auf den Baenken herum.
Auch wenn die Australier und Neuseelaender sie hassen, da sie sich wie Ratten vermehren und genauso Krankheiten uebertragen, so konnten wir diese Unsympathie nicht bestaetigen, denn mit ihren riesen Kulleraugen waren sie einfach nur suess.
Essen kochen…
Kangoroo mit baked Beans und Gemuese…yammi!
Hier hat sich der kleine ein Stueck Huehnchen aus dem Eimer gefischt…
Und irgendwann machte es plumps und er lag ganz im Eimer ![]()
Mamapossum und Baby…
In Blau die zurueckgelegte Strecke von 128km…
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