Wir checkten schnell aus und gingen voll bepackt zur Bahn. Stefan hatte ein sehr schlechtes Gefuehl dieses mal schwarz zu fahren, also entschieden wir uns fuer ein Ticket. An der fuer uns zweitletzten Haltestelle stiegen dann an jeder Tuer 2 Kontrolleure ein. Da hatte sein Gefuehl wohl Recht gehabt ![]()
Die waren aber sehr sehr freundlich. Wir waren der Meinung, ein Tagesticket nicht entwerten zu muessen, doch der Mann war sehr nett und zeigte uns gleich wie und warum man es doch entwerten muss. Spaetestens in dem Moment waere die Freundlichkeit von jedem KVB oder DB Kontrolleur vorbei gewesen und haetten uns angemeckert warum das Ticket nicht entwertet waere. Ich erinnere mich noch als ich das erste mal in meinem Leben mit der DB von der Eifel nach Koeln gefahren bin und nicht wusste dass man die Tickets noch in der Bahn entwerten musste…man, hat der nette Kontrolleur der DB mich zusammengestaucht. Hier konnte man jedoch sehen, dass es auch freundlich geht.
Er fragte uns auch noch ob wir wuessten wo wir hin wollten, denn sonst wuerde er uns helfen…Bitte? So hilfsbereit…davon sollten sich die deutschen Kontrolleure echt mal eine Scheibe abschneiden. Wir lehnten dankend ab und stiegen auch schon die naechste Station aus.
Ein paar Meter laufen und schon waren wir an dem Buero von Europcar. Dort war schon eine riesen Schlange obwohl sie gerade erst aufgemacht hatten. Nach 40 Minuten warten bekamen wir dann unseren silbernen Flitzer…
Neben Europcar waren noch andere Autovermietungen, unter anderem auch Hertz…dort war eine so lange Schlange, die durch den gesamten Laden bis nach draussen um die Ecke von dem Haus ging. Gott waren wir froh, dass wir dort nicht anstehen mussten.
Wir machten bei Aldi noch schnell einen Einkauf fuer die naechsten Tage und fuhren los.
Der Mann von Europcar hatte mir den Weg aus der Stadt auf einer Karte eingezeichnet, was sehr gut war, denn es gab 3 grosse mautpflichtige Autobahnen, auf die man sonst schon mal schnell aus Versehen gelangen konnte.
KM: 80 Geelong
Die 200.000 Einwohnerstadt Geelong zaehlt heute zu den bedeutensten Frachthaefen des Bundesstaates und durch die grossen Fordwerke und das Footballteam hat die Stadt einen bekannten Namen in Australien.
Der Pier ist sehr gross und jeden Tag voller Menschen. Unzaehlige Attraktionen locken die Leute aus der Stadt aber auch aus der Umgebung an. Von einem Helikopterflug bis zu einer Fahrt auf dem Riesenrad, oder einfach ueber den Markt zu schlendern ist alles moeglich.
Wir liefen etwas an der Promenade entlang und goennten uns auf dem Markt eine Bratwurst fuer 2,50 Dollar, die aber gar nicht nach Bratwurst schmeckte…
hier gibt es nicht nur Drive in bei Mc Donalds sondern auch fuer Geldautomaten…
Dann fuhren wir weiter
KM: 146 Toroquay und Anfang der Great Ocean Road
In Australiens Surfhauptstadt treffen sich Surfer aus der ganzen Welt. Wie Seehunde liegen sie auf ihren Brettern im Wasser und warten auf die naechste grosse Welle. In der Stadt tummelt sich ein bekannter Surferlaeden nach dem anderen. In den Strassen tummelte es nur so von Menschen, es war deutlich zu merken, dass die Australier Ferien hatten und sich alle zum Surfen aufmachten. Uns wurde es zu voll und wir fuhren weiter.
An der Stelle zwischen den beiden gelb/roten Flaggen kann man schwimmen, das wird von Rettungsschwimmern ueberwacht…
KM: 156 Anglesia
Der sehr kleine Ort war wohl eher bei den Famillien beliebt, das Meer hatte dort auch nicht mehr so grosse Wellen, was sich besser zum Baden eignete.
KM: 164 Aireys Inlet
Ein sehr kleiner, aber dafuer eine der aeltesten Siedlungen entlang der Kuestenstrasse.
Auf der ganzen Fahrt hatten wir immer wieder wunderschoene Ausblicke auf die Kueste. Nicht umsonst zaehlt die Great Ocean Road zu den schoensten Kuestenstrassen der Welt.
KM: 184 Lorne
Die 1200 grosse Einwohnerstadt ist wieder etwas groesser als die kleinen beschaulichen Ortschaften zuvor. Hier wimmelte es zur Zeit nur so von Touristen.
unsere “Huette”…
Dort fanden wir gleich ein sehr suesses Hostel .
