Freitag, 20. Mai 2011

13. Mai Death Valley

 

Nachdem wir wieder etwas erholter gestartet sind, ging es ewig lang einfach nur gerade aus…nicht nur das erinnerte sehr an Australien, sondern auch die ersten Blicke die wir auf grosse rote Felsen erhaschen konnten.

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Kaum zu glauben, auf den Bergen lag noch Schnee…

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KM 504: Death Valley

Der Death-Valley-Nationalpark  (Tal des Todes) liegt in der Mojave-Wüste  und ist der trockenste Nationalpark in den USA.

Der tiefste Punkt des Tales liegt 85,95 Meter unter dem Meeresspiegel. Die Region ist ein Hitzepol.

Das Tal ist von mehreren Gebirgen umschlossen, die höchste Gebirgskette bildet die Panamint Range mit dem 3366 m hohen Telescope Peak, auf dem noch deutlich der Schnee zu sehen war…

Obwohl das Death Valley nur wenige hundert Kilometer vom Pazifischen Ozean entfernt liegt, ist es eine der trockensten Gegenden der Erde. Dies liegt daran, dass sich die feuchten Winde auf ihrem Weg vom Pazifik an fünf Bergrücken abregnen, bevor sie über das Gebiet des Parkes ziehen können. Das Death Valley ist außerdem die heißeste Gegend der USA und eine der heissesten der Welt.. Am 10. Juli 1913 wurde bei Greenland Ranch (heute bekannt als Furnace Creek Ranch) vom National Weather Service eine Temperatur von 134 °F (56,7 °C) gemessen. Nur in der Wueste im Iran wurden noch heissere Themperaturen gemessen ( 70,7  Grad)

Das Tal erhielt seinen Namen, nachdem 1849 zwei Gruppen von Reisenden mit insgesamt etwa 100 Waegen eine Abkürzung des alten Weges  suchten und dabei in das Tal gerieten. Nachdem sie wochenlang keinen Ausweg aus dem Tal gefunden hatten und bereits gezwungen waren, mehrere ihrer Ochsen zu verspeisen (wobei sie das Holz ihrer Wagen als Brennholz verwendeten), ließen sie ihre restlichen Waegen zurück und verließen das Tal über den Wingate Pass. Dabei drehte sich eine der Frauen aus der Gruppe um und rief dem Tal ein „Goodbye, Death Valley“ hinterher.

Trotz einer weitverbreiteten Legende soll niemand aus der Gruppe bei der Taldurchquerung umgekommen sein, bis auf einen Greis namens Culverwell, der schon beim Betreten des Tales nicht sehr gesund  gewesen war.

Und dann erreichten wir endlich das Death Valley…

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Canyons…

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Dort sah man schon das Tal mit seinem ausgetrockneten Salzsee…

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Eine Tankstelle mitten im Nichts…hier kostete der Sprit auch gleich ein Vermoegen…

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Die Strasse fuehrte uns durch das Tal von fast1220 m Hoehe bis hinab auf Seelevel…und das immer wieder. Wir hatten bereits ordentlich Druck auf den Ohren. Nicht nur das…waehrend es auf den Bergen auf 1200 m Hoehe gerade mal 15 Grad hatte, war es im Tal mit 42 Grad so heiss, dass wir die Aircondition ausschalten mussten damit der Wagen nicht ueberhitzt…echt abgefahren…

Dann hatte die Natur im Tal eine weitere Ueberraschung fuer uns… wir standen ploetzlich vor einer grossen Sandduene. Das sah wirklich verrueckt aus.

Die Mesquite Sand Dune im nördlichen Teil des Tales wurde schon oft als Wüstenkulisse in Filmen, unter anderem in Star Wars, verwendet. Die größte Düne ist die Star Dune.

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Dann ging es noch eine Weile durch das Tal und  an tollen Felsformationen vorbei.

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Nochmal ein Blick auf ein Stueck Tal mit Salzkruste,,,

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KM 544: Beatty

In dem kleinen Ort etwas ausserhalb des Valleys hatten wir uns ein Motel gebucht und waren froh als wir muede unsere Beine hochlegen konnten…