Da Stefan mal wieder Stunden vor mir wach war, machte er sich auf den Weg zum Supermarkt um dort alles fuer ein leckeres Valentinstagsfruehstueck einzukaufen. Als ich dann die Augen aufmachte gingen wir in den Park zum fruehstuecken und er packte als Ueberraschung all die leckeren Sachen aus.
Dann konnte es gut gestaerkt weiter gehen…
Wir fuhren von Motueka durch den Abel Tasman Nationalpark.
KM: 3517 Takaka
Nach einigem hoch und runter Gekurve erreichten wir Takaka und somit die Golden Bay. Wir hielten in dem Ort nur an der Information um uns ein paar Tracks rauszusuchen und fuhren gleich weiter.
An dem Strand machten wir mal einen kurzen Stop…da war’s sehr schoen und an den Felsen befanden sich kleine Muscheln…
KM: 3537 Wainui fFalls
Auf dem Parkplatz stand auf dem Hinweisschild, dass der Track ca. 40 Minuten dauert. Also packten wir nicht gross Rucksack und zogen mit Flip Flops los. Was definitiv keine gute Wahl war, da mit den 40 Minuten pro Strecke gemeint war und wir somit 80 Minuten unterwegs waren. Ausserdem war der Weg ziemlich matschig und ich trat gleich mal als erste mit den Flip Flops in eine grosse Matschpfuetze.
Aber egal, nach etwas klettern ueber Steine und um Matschpfuetzen umherhuepfen und nach dem ueberqueren einer sehr wackeligen Haengebruecke waren wir endlich an dem Wasserfall…
Als wir mit den Fuessen im Wasser standen huschte ein kleiner Fisch um uns herum…
Zurueck am Auto musste ich erst mal meine Fuesse von dem ganzen Matsch entfernen…
KM: 3549 Totaranui Beach
Nach einer ewig langen Schotterstrasse gelangten wir an einen echt schoenen abgelegenen Strand. Wir relaxten ein wenig bevor es weiter ging.
KM: 3637 Wharariki Beach Cape Farewell
An der noerdlichsten Stelle der Suedinsel angekommen, lotste Stefan mich ploetzlich zu einem Reiterhof. Er wollte mich mit einer Tour auf dem Ruecken der Pferde ueberraschen. Es waere auch super gewesen, das Wetter war super, die Gegend wunderschoen und der Trip waere zu einem Leuchtturm gegangen. Leider hatten wir allerdings die letzte Gruppe verpasst ![]()
Statt dessen fuhren wir zum Wharariki Beach. Das Auto am Parkplatz abgestellt mussten wir ein gutes Stueck ueber Wiesen und durch Wald laufen bis wir ploetzlich in einer grossen Sandduene standen. Der Strand war super schoen, wenn nicht sogar einer der schoensten an dem wir je gewesen sind.
An diesem wunderschoenen Plaetzchen kam schnell das Gefuehl von dem Ende der Welt auf…
Wir blieben noch eine Weile bis es langsam anfing zu daemmern.
Auf dem Rueckweg hielten wir neben einem Campingplatz, der einen Seiteneingang hatte. Dort schlichen wir uns in die Duschen…haette auch alles super geklappt wenn man nicht fuer Heisswasser haette zahlen muessen. Das Geld hatte aber Stefan, der bereits in der Maennerdusche stand. Also duschte ich eiskalt…das weckte definitiv Erinnerungen an Thailand
. Hauptsache frisch geduscht.
Draussen stiess ich dann auf Stefan, der eine Weile vor der Frauendusche gestanden und meinen Namen gerufen hatte um mir noch Geld fuer die Dusche zu geben. Ich hatte ihn aber nicht gehoert und die Leute hatten ihn wohl schon ganz komisch angesehen.
So waren wir beide frisch geduscht wieder am Auto und stellten uns ueber Nacht auf einen Picknickplatz zu ganz vielen anderen…
In Rot die zurueckgelegte Strecke von 274 km…