Montag, 22. Juni 2009

11.01.2009 Cervantes bis Shark Bay

In Cervantes gestartet, Richtung Shark Bay war unser 1.Stop Gregory. Hier gibt es einen pinken See :-) Richtig gelesen er ist Pink, weil sich darin ß-Karotin bildende Algen befinden.
Das ganze ist nicht giftig, im Gegenteil, heute werden sie zur Gewinnung von Lebensmittelfarbe genutzt.

















2. Stpp war der Kalbarri Nationalpark.

















Oh hier gab es wieder sehr eklige, große Spinnen ...




Aus dem Nationalpark wollten wir das nächste Roadhouse mit Campingplatz ansteuern. Das war allerdings noch ein gutes Stück zu fahren, wir wurden aber schon ziemlich müde. Das Roadhouse endlich erreicht, erzählte uns der Besitzter dass er kein Wasser habe und wir weiter fahren sollten.
Oh man, echt fertig setzten wir uns wieder in den Camper und fuhren weiter. Das nächste Roadhouse war 2 Stunden entfernt, aber das würden wir jetzt auch noch schaffen. Etwa nach 1 Stunde Fahrt roch es plötzlich stark nach Rauch, doch Markus meinte, ich würde mir das nur einbilden. Als ich ein paar Minuten später die Augen wieder öffnete sah ich überall an den Seiten Rauch. Ich wurde leicht panisch, aber Markus blieb ruhig und meinte das sei bloß der Wüstenstaub....
1 Stunde durch immer dichter werdenden Rauch gefahren, gelangten wir endlich an das nächste Roadhouse. Doch was mussten wir da erneut hören, es gab wieder kein Wasser und wir sollten noch etwa 100 km weiter fahren zum nächsten Campingplatz...wir waren völlig fertig...
Bevor wir allerdings durch die Tür gingen, fragte ich den Mann was das für Rauch sei und er sagte uns ganz erstaunt dass wir das nicht wüssten, dass ein Riesen Buschfeuer von der Küste aus auf uns zu kam, bzw wir ihn durchquert hatten...Pahh von wegen Wüstenstaub....jetzt hatte ich Angst und wollte nur noch an einen sicheren Ort.
Unsere Nerven lagen blank, es wurde dunkel und ständig standen Tiere auf der Strasse. Nachdem wir fast die zweite Ziege überfahren hätten platzte mir der Kragen und ich schrie Markus an endlich langsam zu fahren....
Aber zum Glück waren wir endlich da...der Besitzter von dem Campingplatz wollte gerade schliessen aber er hatte keine Chance, denn da kam ich schon hektisch auf ihn zu gelaufen.
Er erinnerte mich ein wenig an "Catweazel" :-)... war aber super nett und ich hatte das Gefühl er hatte uns gerade das Leben gerettet und muss mich wahrscheinlich für verrückt gehalten haben, so schnell und panisch wie ich ihm gestikulierend unsere Lage geschildert hatte....er hatte bestimmt kein Wort verstanden :-)








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