Montag, 6. Dezember 2010

24. November Queens Garden

 

Um uns die Tage in Perth zu vertreiben, sahen wir uns jeden Tag einen anderen Stadtteil an. Nachdem es uns am Vortag bereits so gut im Hyde Park gefallen hatte, machten wir uns auf den Weg zum Queens Garden. Der war zwar nicht sehr gross aber echt schoen, mit ein paar kleinen Teichen und suessen Bruecken…

Dort sassen wir eine Weile auf einer Bank bevor wir weiter gingen.

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Dann liefen wir ueber eine grosse Bruecke zur Heirisson Island, dort war aber allerdings alles mit Zaun abgesperrt und wir kamen nicht weiter. So mussten wir wieder zurueck…

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Die ganzen Parkanlagen in Australien sind echt schoen, und super gepflegt. Kaum ist Mittagspause oder Feierabend, tummeln sich alle Leute in den Parks. Man sieht kein Muell oder Schmutz, warum ist das in Deutschland nicht moeglich?

Samstag, 4. Dezember 2010

23. November Hyde Park

 

Oh man das Zimmer wurde immer mehr zu einer Zumutung, jetzt war uns schon jeweils zweimal die Gardinenstange auf den Kopf gefallen. Das Zimmer machte uns echt wuetend, vor allem weil man so viel Geld dafuer zahlte!

Extra frueh aufgestanden packten wir unsere Sachen und checkten aus.  Eigentlich wollte das Hostel, dass man das Bett abzieht  und die Laken mit an die Rezeption bringt. Bei den Schlaafsaeaelen konnte ich das ja verstehen aber nicht fuer ein Doppelzimmer, wo man so viel Geld bezahlt. Ausserdem waren wir so voll bepackt (2 grosse Rucksaecke, 1 kleiner Rucksack, 1 Seesack,1 Handtasche, 1 Essenstasche und 2 Tueten), da war definitiv kein Platz mehr  in unseren Haenden.

So gelangten wir voll bepackt und ohne Laken an die Rezeption. Der erste Satz von der Dame war natuerlich wo die Laken waeren, und wir MUESSTEN zurueck gehen und sie holen. Da platzte mir der Kragen, ich schimpfte so sehr ueber dieses besch… Zimmer, die Gardinenstange, der Schmutz, die Enge und dass man sich gefuehlt haette wie im  Knast, und das fuer so einen teuren Preis, das sei echt eine Zumutung gewesen.

Dann sagte ausgerechnet die Dame, die ich dreimal am ersten Tag gefragt hatte ob wir denn das Zimmer zumindest an den anderen Tagen tauschen koennten, ob wir denn nichts gesagt haetten, wir haetten doch ein anderes Zimmer haben koennen. Das brachte das Fass noch mehr zum ueberlaufen… ich schimpfte so sehr, dass sie uns ganz schnell unseren Schluesselpfand zurueck gab. Dann grinste ich sie an verabschiedete mich und wuenschten  ihr noch einen schoenen Tag Smile

Zum Glueck hatten wir es so voll bepackt nicht so weit  bis zum naechsten Hostel. Zwei Strassen weiter waren wir bereits da.

Dort wurden gleich sehr nett von Stefan (dem Besitzer) in Empfang genommen. Er machte mit uns gleich einen Rundgang durch das Hostel und zeigte uns alles. Gleich fiel uns auf, dass es eine Menge Regeln gab, unter anderem war auch Alkoholverbot im ganzen Hostel. Er erzaehlte uns, dass sich sehr viele betrunken nicht benehmen konnten, randalierten, Sachen zerstoerten und vor allem laut waren. Deshalb haette er jetzt Alkoholverbot eingefuehrt, und jeder der in diesem Hostel wohnen wuerde waere dankbar fuer die Ruhe. Diese Meinung konnten wir nur unterstuetzen, denn in dem letzten Hostel war auch nur Party angesagt und es war in der Nacht dementsprechend laut.

Unser neues Hostel war also schoen ruhig und vor allem auch sauber. Und die Leute schienen auch alle sehr nett zu sein. Und vor allem fuehlten wir uns in dem Schlafzimmer richtig wohl.

Unsere Sachen abgeladen und ausgepackt spazierten wir los.Am Hyde Park erwartete uns eine wunderschoene grosse Parkanlage mit einem grossen See, wir spazierten eine Weile umher und geniessten die schoene Natur und das tolle Wetter Smile

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22. November Apartmentsuche

 

Wir gingen erst mal zur Post um unsere Taxnummer abzuholen. Dann klapperten wir die Stadtbibliothek, die Uni und saemtliche Hostels nach Aushaengen fuer  Apartmentangebote ab. Wir fanden auch einige, bei denen wir gleich von zu Hause aus anriefen.

Wir telefonierten solange bis das ganze  irgendwann sehr frustrierend wurde, denn entweder wollten die Leute keine Paerchen, oder sie suchten Leute fuer einen laengeren Zeitraum.

Also entschieden wir uns dann nach einigen Telefonaten den Rest der Zeit im Hostel zu bleiben, das war zwar teuerer, aber etwas anderes war erstmal  nicht moeglich.

Lustige Hutanprobe….

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Wir mussten so lachen als wir den Mann mit dem Schild sahen, daraufhin schaute er uns sehr wuetend  an….was erwartete er denn wenn er sich mit so einem Schild in die Fussgaengerzone stellte, wir waren bestimmt nicht die einzigen die lachen mussten…

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Freitag, 3. Dezember 2010

21. November

 

Was fuer eine Nacht, in dem kleinen Zimmer bekam man echt Beklemmungen. Ausserdem lag ich oben und jedes mal wenn ich mich drehte dachte Stefan unten das ganze Bett wuerde einkrachen und ich auf ihn drauf. Das Zimmer war echt mit das schlechteste in den 3 Monaten (neben Petchaburi-Thailand).

Wir machten uns gleich nach dem Fruehstueck auf den Weg ein anderes Hostel zu finden, in dem wir nach den 3 schon bezahlten Naechten in dem jetztigen Hostel, unter kommen konnten.

Ein paar Strassen weiter fanden wir an einer Strasse ein Hinweisschild auf ein Hostel und machten uns auf die Suche.

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Das Hostel lag versteckt in einer Seitenstrasse und machte von aussen schon einen sehr netten Eindruck. Die Dame an der Rezeption war sehr nett und erzaehlte uns, dass der Besitzer des Hostels auch ein Deutscher Namens Stefan sei. Sie zeigte uns das Zimmer, dass echt schoen aussah, und vor allem gross. Aber das Beste kam noch, hier gab es noch zusaetzlich freies Internet und es war noch 2 Euro billiger. Das buchten wir erstmal fuer 2 weitere Naechte, denn eigentlich suchten wir ein Zimmer in einer WG, was deutlich preiswerter waere.

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das neue Hostel machte schon von aussen einen guten Eindruck…

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Dann konnten wir beruhigt durch die Stadt schlendern und uns einen Chai Latte goennen (ich liebe dieses Zeugs)…yammmiiii

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Donnerstag, 2. Dezember 2010

20. November zurueck in die Stadt

 

Nachdem wir das Haus wieder ein wenig auf  Vordermann gebracht hatten, warteten wir auf Phillip und unsere Bezahlung.

Fast puenktlich stand er auf der Matte, als er uns das Geld entgegen reichte waren wir beide ein wenig geschockt. Er berechnete uns 27 Stunden obwohl wir auf 38 Stunden kamen.

Als wir ihn darauf ansprachen und ihm den von Stefan gefuehrten Stundenzettel zeigten meinte er bloss, den Sonntag koennten wir nicht mit zaehlen, da haetten wir nur zu geschaut???!!!Bitte??? Wer hat die bloede Kuh eingefangen? Wer hat den Kuehlschrank aufs Auto gehieft und wieder abgeladen? Wer hat die Kuehlschraenke ausgeraeumt und  sauber gemacht? Wer hatte sich um die ganzen Innereien gekuemmert und in den Kuehlschrank geschleppt? Wer hat den Frontlader bedient als die Kuh daran hing und alles aufgeraeumt?

Wir waren beide etwas sprachlos. Dann kam aber noch der Oberhammer, er meinte er haette uns ja schliesslich verkoestigt?Bitte??? 1 Apfel, 1 Banane, ein paar Erdbeerschnittchen, 1 Ei und 1 Loeffel Suppe in 5 Tagen nennt er verkoestigt??? Das haette ich mir auch selber mitnehmen koenne. Ausserdem meinte er, wir waeren an zwei Tagen doch schon um 6 fertig gewesen und nicht um 8. Spaeter fiel mir ein, dass es an beiden Tagen bereits stock dunkel war als wir auf dem Hof ankamen, da muss es definitiv schon 8 gewesen sein.

Naja wie schon gesagt, wir waren echt sprachlos und hatten auch keine Lust mit ihm zu diskutieren, er waere wohl eh nicht auf uns zu gekommen.

Naja, wir aergerten uns noch eine Weile, aber versuchten es dann positiv zu sehen. Wir hatten jetzt jeder 190 Euro fuer 5 Tage arbeiten ( echt laecherlich), aber hatten dafuer 6 Tage ein nettes Haus und Aufo fuer uns alleine. Sollte er doch mit seinen 10 unbezahlten Stunden gluecklich werden.

Wieder mit dem Rucksack bepackt (ich hatte mit jedem mal das Gefuehl, dass er schwerer werden wuerde), machten wir uns auf den Weg zum Bahnhof.

Der Ticketschalter war defekt und so fuhren wir erst mal so bis Perth City ( in Australien kontrollieren sie an den Ausgaengen). Als wir in Perth ankamen gingen wir zu jedem Ausgang, doch diesmal hatten wir Pech, denn ueberall standen Kontrolloere. Doch ploetzlich sahen wir, dass eine Kontrolloerin mit ein paar Leuten an einem Automaten beschaeftigt war… so gingen wir schnell durch den Ausgang, und sie bemerkte uns gar nicht. Juhu wir hatten doch Glueck, wieder mal 8 Dollar an Tickets gespart. Wenigstens das… Smile

Wir checkten wieder in dem gleichen Hostel ein, wo wir das letzte mal bereits waren. Diesmal hatten wir allerdings nicht so vie Glueck, alle Doppelzimmer waren belegt und wir mussten einen Twinroom nehmen. Das waere nicht so schlimm gewesen wenn es zwei einzelne Betten gewesen waeren. Aber es war ein Zimmer, noch kleiner als eine Knastzelle mit einem billigen Etagenbett. Wenn man in das Zimmer kam war gerade noch  so viel Platz, dass man sich einmal drehen konnte. Aus dem Fenster sah man nur auf die andere Hauswand…ganz grausam. Das war nichts fuer  Klaustrophobiker.So ein Mist, wir hatten schon fuer 3 Tage bezahlt. Da mussten wir dann wohl durch….

Dafuer gab es nach einem grossen Einkauf das erste mal mein Lieblingsessen “Knoedel mit Speck “…yammi

In der Stadt hatte sich in der einen Woche eine Menge veraendert, dort stand eine komisch aussehende Skulptur. Sie war mit Luft gefuellt, und man konnte hindurch laufen, in den Tunneln waren  verschiedene Lichteffekte

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Der erste grosse Weihnachtsbaum…

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Mittwoch, 1. Dezember 2010

19. November zu heiss zum arbeiten

 

Als wir um 7  Uhr  die Veranda  betraten traf uns der Schlag…es waren bereits 30 Grad. In den Nachrichten kuendigten sie den heissesten Tag der Woche an mit Spitzentemperaturen bis 39 Grad (im Schatten versteht sich)…da mochten wir gar nicht erst an die Arbeit denken.

Als wir auf dem Hof ankamen hatten wir Glueck, denn auch Phillip war es viel zu heiss. Er meinte wir sollten lieber zum Strand oder so fahren, er wuerde auch nichts machen, es waere zu heiss…

Wir waren heil froh, uns ging zwar das Geld fuer den Tag floeten, aber bei der Mindestbezahlung bei solchen Temperaturen zu schuften waere es auch nicht Wert gewesen.

Wir fuhren erst mal nach Hause und ich wusch unsere Arbeitskleidung erst mal durch bis sie einigermassen sauber wurde. Ich hing sie draussen auf die Waescheleine und innerhalb von 20 Minuten war sie so trocken, dass sie schon voellig hart wurde. Dann konnten wir sie einpacken um sie spaeter im Hostel nochmal in der Maschine zu waschen…

nach dem vierten mal einweichen war das Wasser immer noch braun…

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Dann nutzten wir den Rest des Sprits um uns noch ein wenig die Gegend an zu sehen.

Irgendwie hatte ich ein schlechtes Gefuehl was den Wassertrog bei den Kuehen betraf, ich vermutete, dass sie wieder kein Wasser hatten…und das bei den Temperaturen….toedlich…Phillip schien das nicht sonderlich zu interessieren, also fuhren wir dort vorbei und ich hatte Recht. Die Wanne und das Fass waren beide staubtrocken. Ich befuellte das Fass schnell wieder und schon lief auch  die Wanne wieder voll. Sofort kamen alle Kuehe voellig durstig angetrottet. Neben der Wanne sass ein Ziegenbock der eigentlich gar nicht auf die Wiese gehoerte, er war sehr zutraulich und freute sich  sichtlich ueber etwas zu trinken…

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Ploetzlich waehrend der Fahrt merkte ich das etwas an meinem Ruecken kribbelte und als wir genauer hinsahen sass ich in mitten einer Ameisenstrasse. Bereits am ersten Tag bemerkten wir einige Ameisen in dem Auto, aber nur an der Seite vom Beifahrersitz auf dem Boden, und sie liesen uns in Ruhe. Nun lag aber etwas essbares (ein Kruemel von einem Stueck Muffin vom Vortag) auf dem Sitz, die Ameisen rochen das und machten sich auf den Weg das gute Essen weg zu schaffen. Leider kam ich ihnen mit meinem Allerwertesten in die Quere und sie wurden ganz panisch. Da wir uns aber mitten auf dem Highway befanden  konnte ich nicht einfach anhalten. Wir fuhren noch ca 1 km weiter bis zum naechsten Einkaufszentrum, und Stefan musste staendig mit Papier auf mir herum schlagen um zu verhindern das sie mir noch unter das Kleid laufen…man das sah echt witzig aus, aber der Biss von den Viechern war echt schmerzhaft, also piekste es staendig irgendwo, da wir die ganzen Tiere voellig nervoes gemacht hatten. Das Auto kaum zum stehen gebracht sprang ich foermlich aus dem Auto. Man konnte so viele Ameisen sehen, echt Wahnsinn…wie die alle ins Auto kommen????

Auf dem Foto sieht es nur halb so  schlimm aus. Dabei waren es so viele und recht grosse...

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In Australien sind die Ameisen eine richtige Plage. Sie sind so klein, dass sie in jedes Haus kommen. Liegt irgendwo etwas essbares oder zb. eine tote Fliege, sieht man sehr schnell eine ganze Ameisenstrasse. Anfangs wollte ich noch das Insektenspray kaufen, aber schnell wurde mir klar, das sie das Essen nehmen und dann so schnell wieder verschwinden wie sie auch gekommen sind. Und kein Spray dieser Welt wuerde sie wohl vertreiben, dafuer sind es einfach zu viele…

Wir liessen die Ameisen sich beruhigen und ihre Arbeit verrichten und gingen in der Zeit etwas einkaufen. Als wir zurueck kamen war das meiste der Kruemel weg gebracht und nur noch ein paar einzelne Ameisen dort. Wir fuhren das Auto schnell nach Hause und waren froh dort nie wieder einsteigen zu muessen.

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Wie man auch hier auf der Terasse sieht, ueberall Chaos…ueberall liegt was rum. Der Rasen war schon voellig strohig, wir gossen  taeglich den Rasen und die Wiese…der Boden war so trocken, dass das Wasser lange brauchte um ueberhaupt ein zu sickern…

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