Donnerstag, 24. Februar 2011

6. Februar Te Anau Keppler Track

 

Um 5 Uhr wurden wir recht unsanft geweckt…ich hatte das Gefuehl, dass der Camper auf nur 2 Raedern auf der Seite haengen wuerde…und schon schwenkte es zur anderen Seite…nein, es waren keine Leute, die unser Auto hin und her schubsten, sondern ein Sturm…es war richtig ungemuetlich und wackelte so sehr, dass uns schon schwindelig und mulmig wurde…

Somit war an Schlaf gar nicht mehr zu denken…nur leider liess der Regen und der Sturm auch nicht zu schon aufzustehen…

Wir lagen also noch eine Weile so rum bevor es sich endlich wieder beruhigte. Wir fruehstueckten, packten uns warm ein und machten uns auf den Weg. Noch am Anfang recht motiviert, machte es uns der Regen nicht gerade leicht…wir liefen durch den moosbewachsenen Wald, vorbei an Farn der so gross war wie Palmen.

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Am Ende kam man an ein Stueck Strand…

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Nach 3 Stunden waren wir dann voellig durchnaesst und ein wenig genervt wieder am Auto…

Wir packten unsere Sachen zusammen und fuhren zu dem teuersten Campingplatz im Ort. Dann versteckte ich mich hinten im Schlafraum und liess Stefan in die Einfahrt fahren und zur Rezeption gehen. Dort meldete er unser Auto fuer eine Person an und zahlte bloss die Haelfte. Der Mann fragte zweimal ob er wirklich alleine waere und Stefan spielte schon mit dem Gedanken doch zuzugeben, dass wir zu zweit waren, blieb dann aber doch stark. Er kam zurueck zum Auto, in dem ich mich keinen Zentimeter bewegt hatte und fuhr um die Ecke zu unserem Parkplatz. Wir warteten die letzten Minuten bis seine Schicht vorbei war und die Spaetschicht kam, die uns nicht kannte.

Dann konnten wir uns beide beruhigt aus dem Auto bewegen. Erst nutzten wir mal die tolle riesige Dusche und dann kochten wir in der grossen Kueche ein leckeres Essen.

Hinter der Kueche gab es einen riesig grossen Aufenthaltsraum, mit grossem TV, Internet und einer grossen Couch vor einem Kamin. Draussen regnete es inzwischen in Stroemen und es wurde recht kalt. Ein sehr netter, aber etwas verrueckter Mann war so lieb und machte uns das Feuer im Kamin an…mann war das gemuetlich…

Etwas spaeter am Abend kam der Mann auf uns zu und meinte ob er uns ein Lied auf der Mundharmonika vorspielen duerfte. Naja, wir konnten schlecht noch nein sagen…wir waren gespannt und dann traellerte er voller Enthusiasmus das Lied ,,you’re my sunshine, my only sunshine” los. Das war schon sehr suess, aber alle anderen Leute, die gerade einen Film am schauen waren, waren maximal genervt Smile

Wir fanden es trotzdem suess und mit dem Feuer im Hintergrund war es was ganz besonderes…

 

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5. Februar Invercargill bis Te Anau

 

Nach einer heissen Dusche und einem guten Fruehstueck fuhren wir gleich weiter.

KM: 1541 Riverton Rocks

Am Strand von Riverton lagen eine Menge riesiger schwarzer Felsen, die viele Voegel gerade zum Nisten benutzten…

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KM: 1570 Colac Bay

Einer der beliebtesten Surferstraende  ist die Colac Bay, so wird man gleich am Ortseingang von einer grossen Surferstatue begruesst…

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KM: 1585 Cosy Nook

Ist etwas abseits gelegen ein kleiner Landeszipfel auf dem bloss ein paar Fischerhaeuschen stehen…

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KM: 1595 Monkey Island

Eine kleine Insel, die man bei Ebbe vom Festland aus erreichen kann, nur leider hatten wir gerade Flut Sad smile

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KM: 1606 Mc Cracken’s Rest

Eine kleine Haltebucht von der aus man super uebers Meer blicken konnte. Bei gutem Wetter liessen sich hier schonmal ein paar Delphine blicken…aber bei dem Sturm und Regen waren sie wohl genauso genervt wie wir…

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KM: 1630 Clifden Suspension Bridge

Sie wurde 1889 erbaut und ist eine der laengsten Bruecken auf der Suedinsel. Aber leider war sie schon so alt und runtergekommen, dass man sie nicht mehr betreten konnte.

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KM: 1676 Lake Monowai

Nach einer 7 km langen Schotterstrasse und dem Gefuehl voellig durchgeschuettelt zu sein, erreichten wir den riesen grossen See. Ein 1 stuendiger Weg fuehrte uns durch den Wald, am See entlang bis an das andere Ende und an einen Aussichtspunkt. Ein sehr schoener Weg, der nach der langen Fahrt mal recht gut tat…

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KM: 1723 Manapouri

Bei den grauen Wolken und dem Regen wirkte der grosse See nicht sehr beeindruckend, wir machten ein paar Bilder, fuhren dann aber schnell weiter…

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KM: 1743 Te Anau

Willkommen im Fjordland…

Te Anau ist eigentlich ein recht kleiner Ort mit 3000 Einwohnern, gross macht ihn bloss die Vielzahl an Touristen, die in dem Ort Halt machen um dort ihre Touren zu starten oder um nochmal einzukaufen (wie wir) bevor es weiter ins Fjordland geht.

Wie gesagt kauften wir nochmal ein und suchten uns dann ein nettes Plaetzchen wo wir ueber Nacht stehen konnten. Da kam uns der Parkplatz von dem aus unser Track am naechsten Tag starten  sollte ganz recht Smile

Es waere so toll gewesen ohne Wolken…

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Zum Abschluss gab es dafuer einen tollen Regenbogen…

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In rot die gefahrene Strecke von 268 km…

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