Dienstag, 23. November 2010

29. Oktober Carnavon

 

Als ich in der Nacht aufstand um auf Toilette zu gehen, stand ich erst mal fuer ein paar Minuten sprachlos da und starrte nach oben...so einen Sternenhimmel hatte ich noch nie gesehen... der Himmel war so klar, dass man jeden einzelnen Stern so hell und nah leuchten sah, dass man das Gefuehl hatte wenn man den Arm hoch strecken wuerde koenne man sie anfassen. Die Sterne wirken so viel groesser und naeher als in Deutschland...echt komisch...dabei sind sies ja nicht. Leider kann man diesen Eintruck auf keinem Foto festhalten, aber ich kann nur sagen, dass es wunderschoen ist.

KM: 1580 Carnavon

Nach fast 500 langen km ueber den Highway...immer und immer gerade aus...fuhren wir an einem einzigen Roadhouse vorbei und es begegnete uns vielleicht 1 Auto oder Roadtrain in der Stunde... dann erreichten wir endlich Carnavon. Ein kleiner Ort, den wir kurz nutzten um mal wieder unsere emails zu checken. Dann ging es auch schon wieder weiter.

Ein kleiner Stop unterwegs, was fuer eine Aussicht…

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KM: 1660 Blow Holes

Nach einer Abzweigung ging es zum Quabba Point. Hier waren die besagten Blow Holes...wenn der Wellengang entsprechend ist wird das Wasser durch kleine Hoehlen in den Klippen nach oben gepustet. Wir mussten lange warten, sahen aber mit etwas Glueck eine Fontaene. Aber auch an den Rest der Klippen bot sich ein tolles Bild, wenn jedes mal die Wellen mit voller Wucht gegen das Gestein prallte und nach oben spritzte.

Man das war nicht windig, das war so ein Sturm das ich dachte ich fliege davon…

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KM: 1825 24/h Rastplatz Minilya

Nach weiteren fast 200 km kamen wir voellig erschoepft an dem Rastplatz an...wieder mal die Uebernachtungskosten sparen...der Platz war total schoen und ausser uns standen dort noch 2 Camper die sich den Campingplatz sparen wollten...

Der Platz lag an einem Fluss, der aber wie fast alle ausgetrocknet war, und waehrend wir unser Essen zauberten flogen um uns herum ganz viele weisse und rote Kanarienvoegel...das war echt mal wieder ein toller Ort...

Auf den letzten Metern stand eine dicke Kuh am Strassenrand…

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Der Rastplatz im “Nichts”

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