Wir hatten uns den Wecker bereits auf 5:45 Uhr gestellt, duschten in einer Windeseile und machten uns aus dem Staub. Alles sah so aus als haette unser Plan funktioniert, eine Nacht auf einem Campingplatz ohne zu zahlen ![]()
KM: 2487 Arrowtown
In dem kleinen Ort angekommen stellten wir uns an den Fluss und fruehstueckten erst mal in aller Ruhe.
Die Stadt war ausser ihrer kleinen sehr alten Haeuschen nicht sehr spektakulaer…
KM: 2539 Wanaka
Die Stadt ist zwar deutlich kleiner als Queenstown aber steht dem in nichts nach. Auch hier wimmelte es von Touristen, und fuer jeden gab es eine Beschaeftigung.
Wir standen eine Weile am Lake Wanaka und genossen die Aussicht bevor wir weiter fuhren…
Ausblick auf dem Weg nach Wanaka…
Lake Wanaka…
Immer am Lake Wanaka vorbei…
KM: 2686 Haast
Das fruehe Aufstehen hatte seine Spuren hinterlassen, wir waren tot muede, also hielten wir am Beach mal fuer ein kleines Nap (Nickerchen)…
KM: 2820 Fox Gletscher
Endlich am Ziel! Der kleine Ort war sehr ueberschaulich und auf Tourismus ausgelegt. An jeder Ecke konnte man eine Tour buchen.
Wir hielten an der Information und als wir uns die Wettervorhersage fuer die naechsten Tage ansahen drueckte das unsere Stimmung. Jeden Tag Regen und kalt fuer die naechsten 5 Tage. So ein Sch… und als wir raus schauten zogen auch bereits die ersten dunklen Wolken auf. Wir beschlossen gleich zu dem Gletscher zu fahren, denn noch war es schliesslich trocken…
Nach 4 km Schotterstrasse kamen wir an dem Parkplatz an. Wir ruesteten uns mit Jacke und festen Schuhen und machten uns auf den Weg.
Der steinige Weg fuehrte uns immer naeher bis zu 80 Meter vor den Gletscher. Es sah sehr beeindruckend aus, nur die Sonne fehlte…aber egal, man konnte auch so das Blau aus dem Eis leuchten sehen.
An dem Tal ist deutlich zu erkennen, dass hier vor vielen Jahren noch alles voller Eis war…
Wir kamen dem Eis immer naeher…
Fox und Franz-Josef Gletscher, die einzigen Gletscher auf der Welt die noch wachsen und nicht schmelzen?
Waehrend der Eiszeit (15000 bis 20000 Jahre zurueck) reichten die beiden Gletscher noch bis zum Meer. In den weiteren Jahren schmolzen sie, bewegten sich somit zurueck. Im 14.ten Jahrhundert trat eine Mini Eiszeit ein und sie begannen wieder zu wachsen und sich somit dem Meer wieder zu naehern. Im Jahre 1750 erreichte der Gletscher den groessten Punkt, was immer noch deutlich in dem Tal zu erkennen ist.
Von dem Zeitpunkt an wachsen und schmelzen die Gletscher im Wechsel. Seit 1985 ist der Franz-Josef Gletscher schaetzungsweise um 70 cm pro Tag gewachsen.
Nach etwas ueber 1 Stunde waren wir wieder am Auto.
KM: 2833 Lake Matheson
Wir machten einen 90 minuetigen Spaziergang um den See…normalerweise spiegelten sich dort Mt. Cook und Mt. Tasman, nur leider hingen da nun dicke Wolken. An dem letzten Stueck allerdings lockerten sie ein wenig auf…
Der Neuseelaendische Kiwi…er kommt leider nur im Dunkeln aus seinem Versteck…
Ein Regenbogen um die Sonne, hier sieht man es nicht soooo deutlich. Was das wohl zu bedeuten hatte?
Hier gab es blaue Pilze…besser nicht probieren ![]()
Dieses Bild sieht man auch sehr haeufig in Neuseeland. So sieht der Farn aus bevor er auseinander geht und seine Blaetter entfaltet…
KM: 2851 Gillespies Beach Campground
Nach 13 km engster, kurvigster , sandigster und steilster Fahrt durch den Wald gelangten wir endlich an den Campground. Nach den 13 km wussten wir warum dort das Campen umsonst war, denn da wuerde keiner hin fahren um die Gebuehren ein zu kassieren…
Der Platz war aber dafuer echt atemberaubend, an der einen Seite die suedlichen Alpen und an der anderen Seite der Strand. Wir machten einen kleinen Spaziergang und puenktlich zum Sonnenuntergang verschwanden fuer einen Moment die Wolken und wir konnten Mt. Cook und Mt Tasman bestens sehen…und hatten dazu noch einen wunderschoenen Sonnenuntergang…traumhaft schoen…
Am Strand lag wieder alles voller Treibholz…
In Rot die zurueckgelegte Strecke von 385 km…
Hallo ihr lieben Bergsteiger,
AntwortenLöschenwunderschön eure Landschaftsbilder mit den schneebedeckten Gebirgszügen und türkisfarbenen Gletschern - fast wie in Norwegen oder der Schweiz.... nur viiiiel weiter weg eben!
Am anderen Ende der Welt, in Christchurch, waren bei dem furchtbaren Erdbeben sicher eure mitgereisten Schutzengel für euch im Einsatz!
Wie findet ihr beiden nur in diesem schmalen Camper nachts genug Platz zum Schlafen?
Passt schön auf euch auf und weiterhin gute Reise wünschen euch mit ganz lieben Grüßen
eure MAGÜ