Unser morgendliches Fruehstueck auf der Veranda…traumhaft schoen…
Seit 3 Tagen versuchten wir Waesche zu trocknen, mal schauen ob es heute klappte…
Der kleine Ferrari stand uns wieder zur Verfuegung…
Hier gab es nicht nur riesen Spinnen, sondern auch riesen Ameisen…
Wir fuhren nochmal in die kleine Stadt Gympie wo wir Handynetz hatten und versuchten die Erntehotline anzurufen. Diesmal haetten sie auch etwas fuer uns gehabt, allerdings haetten wir wieder das ganze Stueck zurueck Richtung Norden fahren muessen.
Dieses Jahr scheint somit nach all den Fluten und Zyklonen das unguenstigste Erntejahr zu sein.
Gut das wir nicht unbedingt auf Arbeit angewiesen waren, so wie viele junge Leute hier. Wir sahen es als ein Zeichen, dass wir das Jahr ohne Arbeit geniessen sollten und schliesslich hatten wir ja schon wieder unsere kompletten Plaene der letzten Monate von unserem Jahr umgeworfen. Nun fliegen wir nicht wie erst geplant die letzten Monate nach Asien, sondern erst nach Hawaii wo wir Stefans 30.ten Geburtstag feiern. Dann weiter ueber die USA und Kanada zurueck nach Deutschland…damit kommen wir zwar ein wenig frueher als erwartet zurueck aber dafuer reisen wir einmal um die Welt…
und ich kann meinen 30.ten Geburtstag in New York feiern ![]()
Gympies Strassen…
Auf dem Rueckweg hielten wir bei etwas Sonnenschein in dem Gympiepark, chillten eine Weile und sahen den schwarzen Schwaenen und Wasserschildkroeten zu…
Vor dem Park stand diese Statue mit drei Figuren, die an die Zeit der ersten Goldsucher erinnern sollte…
Gott waren die suess…
Kaum waren wir wieder im Auto fing es wiedermal an zu regnen ![]()
Langsam echt nervig!!! Wenn es richtig loslegte war fahren kaum noch moeglich…
Dann lieber drin bleiben…
Bettina war echt faszinierend… waehrend wir in Deutschland wenn wir Nachtdienst hatten zu nichts in der Lage waren, stand sie jeden Mittag auf und fuhr zum Bowles…da waere ich dann wohl beim Spielen eingeschlafen…
Am spaeten Nachmittag fuhren wir mit ihr zusammen nach Pomona in einen tollen Rock’n Roll Club einen leckeren riesen Burger essen.
In dem Rock’n Roll Club war alles Elvis gewidmet…aber am coolsten war die alte Musikbox ![]()
Von dort aus fuhren wir nur eine Strasse weiter in ihren Bowlesclub, wo eine Verlosung stattfand an der sie teilnehmen wollte… schliesslich gab es als Mitglied eine Menge Geld zu gewinnen.
Diese Bowlesclubs sind ein wenig mit unseren Kegelclubs vergleichbar, ueberwiegend aeltere Leute aber das aenderte nichts an der guten Stimmung, es gab viel zu lachen…
Mir fiel wiedermal auf, dass in Australien die aelteren Menschen ganz anders sind als in Deutschland. In Deutschland meckern, jammern und stoehnen alle und zudem sind sie sehr zerbrechlich.
Hier ist genau das Gegenteil, die Menschen sind schon zum Teil deutlich ueber 80, sie laecheln mehr, sind meist freundlich, viel fitter und man kann mit ihnen so viel lachen…sie wirken einfach zufriedener.
Leider wird sich bei uns so oft beschwert es gaebe zu wenig Rente und man muesse immer mehr selber zahlen. Aber dabei sollte man sich mal andere Laender ansehen. Waehrend wir in der Regel alle gut durch Versicherungen abgesichtert sind, verliert man hier in Australien schon mal schnell sein ganzes Hab und Gut im Falle einer schweren Krankheit. So ueberlegen sich viele zweimal ob sie zu einem Arzt gehen oder nicht. Waehrend wir schon bei jedem Pieps zu allen moeglichen Aerzten laufen.
Ein kleines Beispiel, dass uns Katja erzaehlte. Sie ist schwanger und als normaler Buerger wird man nicht wie bei uns von einer Hebamme und Gynaekologen betreut sondern von einem normalen Hausarzt. Sie hat sich privat an einen Gynaekologen gewendet (was also bei uns normal ist) und zahlt dafuer fuer jede Sprechstunde 60 Euro und einmalig fuer die Krankenhausbetreuung 1500 Euro. Also das was bei uns normal ist koennen sich hier nur die wenigsten leisten.
Nun zurueck zu der Tombola. Leider hatten alle an unserem Tisch die falschen Lose und keiner gewann etwas. Also fuhren wir ohne den dicken Jackpot nach Hause ![]()
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