Freitag, 24. Dezember 2010

15. Dezember East MacDonnell Ranges

 

Als wir gemuetlich fruehstuecken wollten, mussten wir feststellen, dass wir am Abend vorher den Kuehlschrank in unserem Camper nicht richtig geschlossen hatten. Die Milch hatte die Konsistenz von Joghurt und der Joghurt war wie Milch und alles roch zum uebel werden. Wie gut, dass wir noch ein paar Scheiben Toast und das gute Nutella hatten Smile

So konnten wir uns trotzdem gesaettigt auf den Weg machen.

Wie ich bereits erwaehnte…wie bei den Hobbits Smile

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KM: 1359 Ormiston Gorge

Der letzte Stop in den West MacDonells Ranges. Hier befand sich wieder eine grosse Schlucht mit einem grossen Wasserloch…einfach herrlich…

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ein “kleiner” Kaefer zwischen den Steinen…

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was fuer ein Bild….

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nicht zu uebersehen das Stefan noch nicht fit ist…

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weiter gings…und ueberall bluehte es, kaum zu glauben, dass ein paar km weiter nur noch Wueste herrschte…

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Die gelben Buesche sind sehr wichtig fuer die “noch”  im Outback lebenden Aboriginals, denn in dem Stamm befinden sich die dicken weissen Raupen die sie essen…yammiiii

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KM: 1493 Alice Springs

Wieder zurueck nur schnell aufgetankt und weiter…

Hier entsorgt man ein Auto nicht auf dem Schrottplatz…nein…erst faehrt man es raus ins Outback, zuendet es an und laesst es einfach verrotten….sahen wir leider sehr haeufig…

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KM: 1498 East MacDonnell Ranges

Wegen ihrer wenigen Besucher zaehlen die East MacDonnells schon zu den Geheimtipps. Zahlreiche Wasserloecher laden zum baden ein.

Bei der Anfahrt ueber den Ross Highway erstrecken sich die roten Berge der Ooraminna Ranges und der East MacDonnell Ranges entlang des Highways.

KM: 1509 Emily Gap

Inzwischen hatten wir bereits  39 Grad im Schatten, und die Hitze war kaum zu ertragen.

Emily Gap ist genauso wie die folgende Jessie Gap eine Schlucht, in der sich die gleichnamigen Fluesse einen Weg gearbeitet und dabei ein (meist) trockenes Flussbett hinterlassen haben.

Als wir an der Schlucht angelangten war durch den Regen der letzten Tage das ganze Flussbett voller Wasser und wir mussten knietief erst mal durchs Wasser gehen.

Auf der anderen Seite konnten wir dann schnell die Felsenzeichnungen erkennen. Emily sowie Jessie Gap war wieder ein heiliger Ort der Aboriginals.

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der kleine ueberquerte auch gerade mutig das Wasser…

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KM: 1516 Jessie Gap

Diesmal gelangten wir gleich an die Schlucht mit den Zeichnungen, ohne durch Wasser gehen zu muessen…

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Der Corroboree Rock ist auch ein sehr heiliger Felsen der Aboriginals…

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KM 1582 Ross River

Fuer alle die kein 4WD hatten war hier Ende.

Ross River ist eigentlich viel mehr ein Homestead als ein Ort. Es bietet ein paar Unterkuenfte, eine Tankstelle und einen Kiosk.

Als wir uns dort drehten fiel mir auf, dass ueberall Pferde herum standen…und die liefen nicht mal weg ??? Die brauchen wohl keinen Zaun wie bei uns in Deutschland…wenn ich da an unsere Ruebis denke, die haetten schon laengst das Weite gesucht Smile

Ich stieg kurz aus und knuddelte eins bevor wir wieder umkehrten.

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Kuehe brauchen auch keinen Zaun, stehen einfach so rum…ueberall

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Ausnahmsweise fuhren wir (nachdem wir uns vorher am Touristinformationszentrum informiert hatten) eine 7  km lange Schotterpiste zu den naechsten Aussichtspunkten.

KM: 1599 Ghost Gum

Nach ca 1 km gelangten wir zum Ghost Gum, ein gigantischer Eukalyptusbaum mit typisch weissen Stamm…

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Km: 1605 Trephina Gorge

Die naechsten 6 km Schotterpiste waren schon sehr abenteuerlich. Durch den vielen Regen  hatten einige Flusslaeufe  noch etwas Wasser und wir mussten hindurch fahren, ausserdem mussten wir immer sehr darauf achten uns nicht im Sand fest zu fahren.

Wir kamen dann  aber doch nach den 7 km Schweiss gebadet in Trephina Gorge an.

Wir liefen die Haelfte des Panoramawalks (mehr war bei den Temperaturen einfach nicht zu schaffen) bis zum Gipfel des Felsens und hatten von dort aus einen tollen Blick ueber die Schlucht.

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Eigentlich wollten wir dort campen, aber es war wieder mal viel zu heiss und zu frueh um schon da zu bleiben. Also entschieden wir uns doch zurueck zu fahren…

Diese Stelle war echt gemein…ich hatte die Wahl zwischen Gas geben und schnell durch das Wasser fahren, damit ich nicht im Sand stecken bleibe, oder schoen vorsichtig durch das Wasser fahren dafuer aber im Sand haengen bleiben. Wir entschieden uns fuer ersteres…Augen zu und durch…kaum im Wasser angelangt gab es einen grossen Knall da wir mit voller Wucht aufsetzten. Ich dachte wir haetten alles unter der Kiste aufgerissen…

Nachdem wir die Stelle dann irgendwie durchquert hatten schauten wir nach, aber es war zum Glueck nichts zu sehen…gut, dass der Motor nicht vorne sondern unterm Sitz war…puuuhhhh

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KM: 1693 Alice Springs

Auf dem Anzac Hill hat man einen tollen Ausblick ueber die Stadt. Links haengt die Australische und rechts die Flagge der Aboriginals…

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Wir fanden auf Anhieb einen tollen Campingplatz und huepften als allererstes in den kuehlen Pool Smile

Donnerstag, 23. Dezember 2010

14. Dezember West MacDonnell NP

 

Kaum war um 6 die Sonne aufgegangen knallte sie voll auf unseren Camper und innendrin herrschten sehr schnell Saunatemperaturen. Also gab es schnell ein Fruehstueck im Schatten aber dafuer mal wieder mit einer Ameisenplage. Diese kleinen Viecher koennen einen so sehr beissen, man traut es ihnen gar nicht zu…

So fiel das Fruehstueck  sehr kurz aus und wir machten uns genervt in den Camper und auf den weiteren Weg.

KM: 1187 Alice Springs

“Back in Town “ endlich wieder ein paar Menschen um uns herum. Wir parkten an der Touristeninformation und holten uns erst mal naehere Informationen  ueber die weiteren Strassenverhaeltnisse ein…und ueber weitere ueberflutete Strassen Smile

Die nette Dame in dem Center meinte aber wir koennten beruhigt ueberall hin und zeigte uns in den Nationalparks zu welchen  Punkten wir noch ohne Probleme hinfahren koennten.

Stefan hatte seit dem Vortag Halsschmerzen und fuehlte sich ein wenig grippig. Wen wundert es, draussen herrschten Extremtemperaturen und man schwitzte und kaum waren wir im Camper lief die Aircondition auf Hochtouren…nicht sehr gesund…aber auch nicht anders zu ertragen.

Also nutzten wir die Gelegenheit, dass wir uns gleich an der Fussgaengerzone befanden und suchten die naechste Pharmacie. Mit ein paar Lutschpastillen in der Tasche konnte es endlich wieder weiter gehen.

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Im Einkaufszentrum kam doch gleich Weihnachtsstimmung auf  Winking smile

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KM: 1216 West MacDonnell  Nationalpark

Bereits nach ein paar km Fahrt konnten wir die ersten Spitzen der 160 km langen Bergkette  erspaehen. Die schon recht gruene Berglandschaft wirkte etwas fremd in der sonst sehr flachen  Landschaft. Manchmal erinnerten die Huegel an Herr der Ringe…im Land der kleinen  Hobbits Smile

KM: 1230 Simpsons Gap

Eine enge Schlucht die Dank des vielen Regens in der letzten Woche voellig mit Wasser gefuellt war…

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10 Minuten Fussweg…

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Noch sehr viel Wasser dank den letzten Regenfaellen…

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Der Rest war bereits wieder ausgetrocknet…

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KM: 1260 Stanley Chasm

Dieser Ort befindet sich auf Aboriginalland und man muss deshalb gleich am Anfang 8 Dollar Eintritt zahlen. Die kurze Wanderung ( 20 Minuten) an einem Bachlauf entlang  war schon sehr abenteuerlich… als wir dann aber an der sonnendurchfluteten Schlucht mit leuchtend roten Felswaenden  ankamen waren wir sprachlos. Auch dort konnte man schnell verstehen warum dieser Ort fuer die Aboriginals eine heilige Staedte ist.

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Unglaublich, selbst auf dem Gestein wachsen Blumen…

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KM: 1320 Ellery Creek Big Hole

Das staendig mit Wasser gefuellte Wasserloch ist schon fast die Hauptattraktion. Und so wie einige andere huepfte ich auch gleich ins kuehle Nass Smile.  Stefan hingegen fuehlte sich immer besch… und suchte sich so lange einen kuehlen Schattenplatz.

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Zwar Schotterpiste, aber gut zu befahren…

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Das Wasser wart sehr angenehm kuehl und je weiter man nach hinten schwamm desto tiefer wurde es…

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ein echt huebscher Schmetterling…

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KM: 1343 Glen Helen Campingplatz

Ein sehr schoener, in der Natur gelegener Campingplatz mit Sandsteinfelswaenden im Hintergrund. Wir nutzten den heimischen Pool fuer eine willkommene  Abkuehlung und fielen nach einem leckeren Abendessen tot ins Bett…

Mal ausnahmsweise nicht “nur “ geradeaus…

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