Als wir gemuetlich fruehstuecken wollten, mussten wir feststellen, dass wir am Abend vorher den Kuehlschrank in unserem Camper nicht richtig geschlossen hatten. Die Milch hatte die Konsistenz von Joghurt und der Joghurt war wie Milch und alles roch zum uebel werden. Wie gut, dass wir noch ein paar Scheiben Toast und das gute Nutella hatten ![]()
So konnten wir uns trotzdem gesaettigt auf den Weg machen.
Wie ich bereits erwaehnte…wie bei den Hobbits ![]()
KM: 1359 Ormiston Gorge
Der letzte Stop in den West MacDonells Ranges. Hier befand sich wieder eine grosse Schlucht mit einem grossen Wasserloch…einfach herrlich…
ein “kleiner” Kaefer zwischen den Steinen…
was fuer ein Bild….
nicht zu uebersehen das Stefan noch nicht fit ist…
weiter gings…und ueberall bluehte es, kaum zu glauben, dass ein paar km weiter nur noch Wueste herrschte…
Die gelben Buesche sind sehr wichtig fuer die “noch” im Outback lebenden Aboriginals, denn in dem Stamm befinden sich die dicken weissen Raupen die sie essen…yammiiii
KM: 1493 Alice Springs
Wieder zurueck nur schnell aufgetankt und weiter…
Hier entsorgt man ein Auto nicht auf dem Schrottplatz…nein…erst faehrt man es raus ins Outback, zuendet es an und laesst es einfach verrotten….sahen wir leider sehr haeufig…
KM: 1498 East MacDonnell Ranges
Wegen ihrer wenigen Besucher zaehlen die East MacDonnells schon zu den Geheimtipps. Zahlreiche Wasserloecher laden zum baden ein.
Bei der Anfahrt ueber den Ross Highway erstrecken sich die roten Berge der Ooraminna Ranges und der East MacDonnell Ranges entlang des Highways.
KM: 1509 Emily Gap
Inzwischen hatten wir bereits 39 Grad im Schatten, und die Hitze war kaum zu ertragen.
Emily Gap ist genauso wie die folgende Jessie Gap eine Schlucht, in der sich die gleichnamigen Fluesse einen Weg gearbeitet und dabei ein (meist) trockenes Flussbett hinterlassen haben.
Als wir an der Schlucht angelangten war durch den Regen der letzten Tage das ganze Flussbett voller Wasser und wir mussten knietief erst mal durchs Wasser gehen.
Auf der anderen Seite konnten wir dann schnell die Felsenzeichnungen erkennen. Emily sowie Jessie Gap war wieder ein heiliger Ort der Aboriginals.
der kleine ueberquerte auch gerade mutig das Wasser…
KM: 1516 Jessie Gap
Diesmal gelangten wir gleich an die Schlucht mit den Zeichnungen, ohne durch Wasser gehen zu muessen…
Der Corroboree Rock ist auch ein sehr heiliger Felsen der Aboriginals…
KM 1582 Ross River
Fuer alle die kein 4WD hatten war hier Ende.
Ross River ist eigentlich viel mehr ein Homestead als ein Ort. Es bietet ein paar Unterkuenfte, eine Tankstelle und einen Kiosk.
Als wir uns dort drehten fiel mir auf, dass ueberall Pferde herum standen…und die liefen nicht mal weg ??? Die brauchen wohl keinen Zaun wie bei uns in Deutschland…wenn ich da an unsere Ruebis denke, die haetten schon laengst das Weite gesucht ![]()
Ich stieg kurz aus und knuddelte eins bevor wir wieder umkehrten.
Kuehe brauchen auch keinen Zaun, stehen einfach so rum…ueberall
Ausnahmsweise fuhren wir (nachdem wir uns vorher am Touristinformationszentrum informiert hatten) eine 7 km lange Schotterpiste zu den naechsten Aussichtspunkten.
KM: 1599 Ghost Gum
Nach ca 1 km gelangten wir zum Ghost Gum, ein gigantischer Eukalyptusbaum mit typisch weissen Stamm…
Km: 1605 Trephina Gorge
Die naechsten 6 km Schotterpiste waren schon sehr abenteuerlich. Durch den vielen Regen hatten einige Flusslaeufe noch etwas Wasser und wir mussten hindurch fahren, ausserdem mussten wir immer sehr darauf achten uns nicht im Sand fest zu fahren.
Wir kamen dann aber doch nach den 7 km Schweiss gebadet in Trephina Gorge an.
Wir liefen die Haelfte des Panoramawalks (mehr war bei den Temperaturen einfach nicht zu schaffen) bis zum Gipfel des Felsens und hatten von dort aus einen tollen Blick ueber die Schlucht.
Eigentlich wollten wir dort campen, aber es war wieder mal viel zu heiss und zu frueh um schon da zu bleiben. Also entschieden wir uns doch zurueck zu fahren…
Diese Stelle war echt gemein…ich hatte die Wahl zwischen Gas geben und schnell durch das Wasser fahren, damit ich nicht im Sand stecken bleibe, oder schoen vorsichtig durch das Wasser fahren dafuer aber im Sand haengen bleiben. Wir entschieden uns fuer ersteres…Augen zu und durch…kaum im Wasser angelangt gab es einen grossen Knall da wir mit voller Wucht aufsetzten. Ich dachte wir haetten alles unter der Kiste aufgerissen…
Nachdem wir die Stelle dann irgendwie durchquert hatten schauten wir nach, aber es war zum Glueck nichts zu sehen…gut, dass der Motor nicht vorne sondern unterm Sitz war…puuuhhhh
KM: 1693 Alice Springs
Auf dem Anzac Hill hat man einen tollen Ausblick ueber die Stadt. Links haengt die Australische und rechts die Flagge der Aboriginals…
Wir fanden auf Anhieb einen tollen Campingplatz und huepften als allererstes in den kuehlen Pool ![]()
Hey ihr lieben,
AntwortenLöschenerst mal auf diesem Wege nochmal schöne und eindrucksvolle Weihnachtstage. Die Bilder und Berichte sind wie immer sehr interessant und lehrreich. Bin wirklich erstaunt wie vielseitig Australien doch ist, hätte ich nicht gedacht . Einfach Atemberaubend.Danke für die tollen Informationen und Bilder, die ihr uns in den Wochen habt zukommen lassen. Werde heute ebenfalls ein Glas auf euch trinken.Noch eine tolle Zeit euch zwei. Lg Doro