Samstag, 27. November 2010

12. November Bunbury

 

Was fuer ein Glueck. Wir hatten unseren Wecker auf 6 gestellt, nutzten nochmal schnell das Bad, und machten uns dann still und heimlich davon…das war mal ein guenstiger aber dafuer echt guter Stellplatz Smile

In dem Nationalpark wollten wir einen Trek laufen, als wir den Camper parkten sahen wir schon durch die Scheibe ein paar Riesenmosquitos und es wurden, je laenger wir dort standen immer mehr. Dann entdeckten wir ein Schild mit der  Mosquitowarnung (die das Ross River Virus uebertragen), und dass es sehr gefaehrlich ist zu dieser Zeit dort zu wandern. Wir drehten ganz schnell um und fuhren weiter…gut dass wir gar nicht erst ausgestiegen sind…

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DANGER!!!

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Dann fuhren wir weiter.

KM: 6565 Bunbury

Als wir durch die Stadt fuhren hatten wir schon fast das Gefuehl, dass der ganze Ort aus Kreisverkehren besteht…da bekam man schon fast einen Drehwurm….

Da es noch recht frueh war fuhren wir gleich durch zum Dolphin Discovery Centre. Hier sassen wir eine Weile am Strand und warteten darauf ein paar Delphine zu sehen.

Zwischen 8 und 11 Uhr jeden Morgen kommen immer wieder ein paar wilde Delphine aus dem Meer an den Strandabschnitt. Die Leute von dem Centre fuettern sie natuerlich, sonst wuerden sie wohl kaum so nah an den Strand kommen. Aber das wichtige ist (im Gegensatz zu Monkey Mia) das sie sie NICHT von Hand fuettern, sondern ein paar Fische ins Wasser werfen. Dazu sind auch nur 1 oder 2 Angestellte berechtigt. Sie fuettern auch in der Regel hoechstens 4-5 Fische und das macht gerade mal einen kleinen Teil der Nahrung aus, die die Tiere zu sich nehmen. So sind es quasi nur Leckerbissen und die Tiere muessen weiterhin ihr Essen im Meer fangen.Was auch sehr wichtig ist, dass niemand die Tiere beruehrt oder streichelt, denn jedes Jahr sterben Tiere deswegen. Wir Menschen tragen so fiese Keime an unseren Haenden, die uns nichts machen, aber die Tiere umbringen….

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Nachdem wir ein paar Minuten gewartet hatten sahen wir schon die ersten Tiere. Wir gingen zu den Angestellten des Centers und die fuehrten mich ins Wasser. Das war gar nicht einfach, da der Boden so steinig war, dass man immer wieder aufpassen musste nicht weg zu rutschen. Dann stand ich knietief neben den Leuten im Wasser. Sie warfen die Fische direkt vor uns, so das die 2 Delphine  um uns herum schwammen. Das war echt schoen, nur sie zu fotographieren war alles andere als einfach, immer wenn wir gerade auf den Ausloeser drueckten waren sie schon wieder weg….

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Alle Angestellten sind Volunteers (freiwillige)…

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Dann machten wir ein kleines Nap (Mittagsschlaefchen) am Strand und suchten uns danach einen Campingplatz…

Freitag, 26. November 2010

11. November Meelup Beach

 

Es regnete wieder den ganzen Morgen, aber zum Glueck wurde es gegen Mittag endlich besser.

Wir fuhren von Dunsborough zum Cape Naturaliste, allerdings musste man auch hier wieder Eintritt  zahlen um zu dem Leuchtturm zu gelangen. Wir machten von weiten ein paar Bilder und fuhren weiter…

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KM: 6400 Meelup Beach

Wir sassen eine Weile am Strand, fuhren dann aber ein paar Meter weiter zum Point Piqet. Wir setzten uns auf die Felsen und warteten, in der Hoffnung ein paar Wale zu sichten.

der Meelup Beach…

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Der Point Piqet ist einer der besten Plaetze um die Wale zu beobachten, die in der Zeit von Mai bis Juni nach Norden und von Oktober bis Dezember nach Sueden  an der Kueste vorbei schwimmen. An diesem Platz gibt es (wie auch an einigen anderen Orten an der Kueste) freiwillige (meist Rentner), die die Tiere zaehlen und dokumentieren.

Als wir uns dort auf die Felsen setzten sass gerade ein aelterer Herr dort, der die Wale zaehlte. Er war sehr nett und sprach uns gleich an wo wir her kaemen und was wir noch vor haetten. Dann erzaehlte er uns eine Menge ueber die Wale, dass es entweder Blauwale sind oder Hump Backs. Er erzaehlte uns auch woran man sie erkennt wenn sie vorbei ziehen, das beste Erkennungsmerkmal ist, dass die Hump Backs springen und grosse Wasserplatscher machen, waehrend die Blauwale immer nur kurz auftauchen und schnell weiter ziehen. Er erzaehlte uns auch, dass die Tiere sich von dem Seetang am Suedpol ernaehren und waehrend ihrer Reise in den Norden bis zu 5 Monate lang nichts essen, aber trotzdem genug Milch haben um ihre Kaelber zu ernaehren.

Kaum hatte er uns das alles erzaehlt sahen wir die erste Wasserfontaene und so die ersten Wale. Leider waren sie bis zu 5 km entfernt und somit unmoeglich zu fotographieren.

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da sass ich mit dem ersten netten Mann, der immer mit dem Fernglas die Tiere zuerst sah und mir dann gleich zeigte…

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der Vogel hatte ein so tolles blau, leider schaffte ich es nicht mehr ihn naeher ran zu zoomen…

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Kurz nachdem die Schicht von dem Mann beendet war kam ein aelteres Paerchen…auch die beiden waren unglaublich nett, sprachen uns gleich an und erzaehlten uns eine Menge ueber die Wale. Sie erzaehlten uns auch von einem ihrer Erlebnisse mit einer riesen Schlange.

Als sie mit ihrem Auto im Outback hielten um einen Trek zu laufen, lag als sie zurueck kehrten eine Riesen Schlange auf ihrem Autodach. Sie versuchten sie mit Stoecken und Steinen von dem Dach zu jagen. Die Schlange kroch zwar runter, allerdings schnurstracks unter den Motor. Die beiden stiegen einfach ein und fuhren los…nach einer Weile gab es eine Vollbremsung und man sah beide aus dem Auto springen…die Schlange war von dem Motor in den Fahrerraum gekrochen…

Ich musste so lachen wie die beiden das erzaehlten, zum Glueck war es keine giftige Smile

Wir sassen vom Morgen bis zum Nachmittag dort und sahen echt viele Wale, zwar auf weiter Entfernung, aber trotzdem war es so toll.Immer wieder sah man sie auftauchen, springen oder die Fontaenen, und einmal schwamm eine Kuh mit ihrem Kalb vorbei und ich sah wie das Kalb aus dem Wasser sprang…

Da ich die Hump Back Wale selber nicht fotographieren konnte, hab ich 2 Fotos aus dem Netz kopiert…also sooo nah haben wir sie leider nicht gesehen. Die Wasserplatscher sieht man sogar bis zu 10 km weit.

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Dann tat uns der Hintern weh und wir machten uns wieder auf den Weg…

KM: 6480 Busselton

Erst mal gings zum Busselton Jetty. Der Steg ist mit seinen fast 2 km Laenge der Groesste auf der Suedhalbkugel. Wegen der geringen Meerestiefe und des Schwemmsandes wurde der Jetty bis in den 60ger Jahren kontinuierlich verlaengert. Ein kleiner Zug brachte die Sachen vom Land ueber den Steg zu den Schiffen und umgekehrt.

Da der Jetty seit Monaten restauriert wird konnte man nur bis zum Eingang. Aber trotzdem konnte man sehen wie weit der Steg ins Meer ging.

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Dann machten wir uns auf den Weg einen Campingplatz zu finden. Es gab einige, doch das einzige Problem war, dass wir nach 6pm hatten und somit alle Rezeptionen geschlossen waren…was fuer ein Quatsch, das hatten wir noch nirgendwo erlebt, man kommt doch meistens erst abends an? Was ist das fuer eine Logik dann schon um 6 zu schliessen?

Wir hatten aber Glueck, denn es gab einen direkt in der Stadt, der keinen Zaun hatte und so stellten wir uns dreist einfach auf einen freien Stellplatz. Wir nutzten die Duschen und hofften, dass es einfach nicht auffallen wuerde. Smile

Donnerstag, 25. November 2010

10. November Margaret River

 

Wir standen extra frueh auf und machten uns sofort auf den Weg, somit waren wir weg bevor der Ranger kam und sparten uns die Platzgebuehr Smile

Ein paar km weiter hielten wir dann erst mal Strand an um zu fruehstuecken...

KM: 6274 Prevelly

Das Surfmekka Westaustraliens...hier finden jaehrlich Surfmeisterschaften statt.

Wir stellten uns mit dem Camper auf einen Huegel um den Surfern zu zusehen. Aussteigen wollten wir ungern da es schon wieder wie aus Eimern regnete. Ploetzlich als ich etwas laenger auf das Wasser schaute sah ich Wasser in die Luft spritzen...es war eine Fontaene, und im gleichen Moment konnte man einen Wal auftauchen sehen. Es waren zwei Stueck die in aller Ruhe an dem Stueck Strand vorbei zogen...immer wieder sah man sie auftauchen oder die Wasserfontaenen. Der Art, wie sie so langsam ohne zu springen an uns vorbei schwammen, nach zu Urteilen waren es wohl zwei Blauwale. Das war echt unbeschreiblich, auch wenn die Tiere so weit weg waren (ca 3 bis 4 km ). Es war Wahnsinn mit was fuer einer Leichtigkeit diese riesen Tiere schwammen und dabei eine Gelassenheit und Ruhe ausstrahlten, einfach unglaublich. Ich war so stolz das erste mal in meinem Leben diese Tiere so in der freien Natur beobachten zu koennen...

Was fuer ein scheiss Wetter, selbst die Surfer hatten keine Lust mehr…

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Nachdem die beiden davon geschwommen waren hatten wir auch keine Lust mehr an dem verregneten Strand zu bleiben und fuhren weiter.

KM: 6285 Margaret River

In der Stadt angekommen goennten wir uns erst mal einen Cafe, und als Stefan im Coles Kangoroofleisch entdeckte war sofort klar was es am Abend zu essen gab.

KM: 6360 Dunsborough

Nach langer Suche fanden wir endlich einen Campingplatz, und da es der einzige in der Umgebung war auch noch viel zu ueberteuert und heruntergekommen. Als unser Strom nicht funktionierte gingen wir zurueck zu dem Buero, wo inzwischen der Inhaber selber hinter dem Tresen stand. Er war Deutscher und erzaehlte uns erst mal wie er mit 18 nach Australien kam um Urlaub zu machen und beim naechsten mal gleich fuer immer geblieben war. Dann rief er einen Mann an, der sich um unseren Strom kuemmern sollte und wir gingen durch den Regen (inzwischen wieder klatsch nass geworden) zum Camper zurueck...es war kalt, nass und der ganze Campingplatz voller Matsch.

Einige Minuten spaeter kam dann dieser Mann und sagte wir muessten umziehen, der Strom ginge nicht wegen des Regens. So zogen wir auf die andere Seite des Campingplatzes, aber dafuer gleich neben einen kleinen Teich, mit ein paar Enten...ganz suess.

Gegenueber von uns war eine riesen Wiese, und ab der Daemmerung wimmelte es nur so von Kangoroos...

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die beiden kaempften gerade, hatte Aehnlichkeit mit Kickboxen…

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9. November Augusta

 

Es regnete die ganze Nacht und auch am Morgen sah es nicht danach aus als wuerde es so schnell aufhoeren. Wir fruehstueckten mit den beiden, und da keiner von uns so richtig einen Plan hatte was wir bei dem Wetter machen koennten, fuhren wir erst mal zur Library um mal wieder unsere emails zu checken. Danach setzten wir uns gemuetlich in ein Cafe und goennten uns einen teuren Cafe...

Ich traute meinen Augen kaum als es nach einigen Minuten endlich aufhoerte zu regnen. So nutzten wir die Gunst der Stunde und fuhren zu dem 8 km weit entfernten Cape Leeuwin. An dem Kap steht ein echt toller schneeweisser Leuchtturm. Als wir jedoch ankamen staunten wir nicht schlecht, dass sie inzwischen nur um das Gelaende zu betreten, Eintritt nehmen (5 Dollar pP)...das war vor 2 Jahren noch nicht. Wir sahen es nicht ein den Eintritt zu zahlen also machten wir von dem Zaun aus ein Foto und gingen wieder.

Der Cape Leeuwin…

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wir mit Ines und Rainer…

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Hier trenten sich wieder unsere Wege. Waehrend die beiden weiter Richtung Sueden fuhren hiess es fuer uns die andere Richtung nach Norden.

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ein nass gewordenes Kangoroo am Strassenrand…

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KM: 6243 Cape Freycinet Contos Field

Nach einer Weile erreichten wir den Campground, hier war es ziemlich cool, ein riesen Gelaende im Wald mit einzelnen versteckten Parknieschen, mit eigener Feuerstelle. Und alle paar Meter ein Plumpsklo.

Am fruehen Morgen kam immer ein Ranger der die Gebuehr von 7 Dollar einsammelte, also wenn wir Glueck hatten und frueh genug weg waeren, haetten wir mal wieder einen Platz umsonst.

Erst nutzten wir den Moment ohne Regen (ich kam in den letzten beiden Tagen kaum dazu die Regenjacke aus zu ziehen) um schnell was zu kochen. Neben uns campierte ein junges Paar mit zwei Kindern ( 8 und 10 Jahre alt). Sie hatten sich ein grosses Feuer gemacht und luden uns ein uns zu ihnen zu setzen. Sie erzaehlten uns, dass sie aus der Naehe von Melbourne kommen und auch 1 Jahr mit Sack und Pack um Australien reisen, quasi einmal gegen den Uhrzeigersinn um den Kontinent. Sie campten ueberwiegend in Nationalparks.

Als ich sie fragte wie das mit den Kindern ginge meinten sie, dass die Regierung Australier unterstuetzt mit ihren Kindern so zu reisen, damit diese schon frueh das Land kennenlernen. Am Anfang der Reise bekommen sie ein riesen Batzen Unterlagen mit und alle 2 Wochen muessten sie davon einen bestimmten Teil einschicken.

Die Kinder verbrachten 1 Jahr lang nur mit ihren Eltern in der Wildniss, ab und zu trafen sie hier und da mal ein paar andere Kinder aber das wars. Kein Fernsehen, keine Playstation. Diese Kinder waren unheimlich sympathisch und freundlich, ( was man von den bisherigen Kindern die wir gesehen hatten nicht so behaupten kann) und schienen das ganze ziemlich cool zu finden. Das sollten andere Kinder auch mal machen ausser vor der Glotze zu haengen...

An dem Campingground wimmelte es ab Sonnenuntergang nur so vor Kangoroos, und da sie Menschen gewoehnt waren kamen sie richtig nah an einen heran. Ganz nah gegenueber sass ein Kangorooweibchen mit einem Baby im Bauch dessen Beine die ganze Zeit rausbaumelten  echt suess...

Das war die Mama mit dem Baby man sieht vorne die Beine des kleinen…

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Wunderschoener Sonnenuntergang…

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