Dienstag, 12. Oktober 2010

2. bis 4. Oktober Penang

2. Oktober

wie es natuerlich ist, kann man mal ausschlafen, ist man um 7 hell wach...Wir warteten bis 12 Uhr dann mussten wir auschecken. Wir fuhren mit dem Taxi zum Pier und mussten dort bis 17.15 Uhr warten....gaehnnnn...
Als es dann endlich los ging dachte ich, ich muesste sterben. Die Aircondition war so kalt eingestellt, dass ich dachte, ich saesse in Deutschland in einem Bofrostauto...bibbbbbeeerrr...
und das fuer 2 1/2 Stunden...
Um 20 Uhr kamen wir dann heilfroh auf Penang an, wir liefen ganz schnell an all den Taxifahrern, die schon winkend und schreiend auf uns zugelaufen kamen, vorbei.
Wir waren so motiviert, dass wir durch ganz Georgetown bis zu unserem Guesthouse liefen.
Wir waren, obwohl es bereits dunkel war, schon total beeindruckt von der Stadt.
Dann waren wir aber auch froh nach dem langen Tag endlich die Fuesse hoch legen zu koennen.




im Dunkeln angekommen noch schnell was essen und trinken...

da haben wir einen Geist auf dem Bild...

3. Oktober
Motiviert machten wir uns zu Fuss auf den Weg die Stadt zu erkunden. Es war einer der heissesten Tage, keine Wolke und die Sonne brannte foermlich.
Zuerst sahen wir einen Buddhistischen und einen Hindutempel. Danach gelangten wir ans Meer, dort gibt es eine Wohnsiedlung die ihre Haeuser auf Stelzen ins Wasser gebaut haben. Dort wohnt ein Clan, und in der ganzen Familie gibt es nur 5 Namen.
Danach kamen wir zum Fort Cornwallis (hier war 1786 der Gruendervater Sir Francis Light an Land gegangen). Der Brite errichtete das Fort mit vielen Kanonen, das aber gluecklicherweise nie gebraucht wurde.
In der Stadt sieht man immer noch den Britischen Einfluss, ueberall stehen Haeuser im alten Kolonialstil echt schoen erhalten.
Danach hatten wir erst mal genug Sonne, uns brannte beiden schon der Schaedel. Wir machten uns auf den Weg nach Hause um uns erst einmal wieder ab zu kuehlen.
Um 15 Uhr war es nicht wirklich kuehler, aber wir wieder fitter. Wir gingen ueber den Markt wo Stefan eine Suppe probierte: Penang Laksa, eine Nudelsuppe auf Fischbasis, die es nur auf Penang gibt. Der Suppentopf und Umgebung sah nicht sehr einladend aus, ganz zu schweigen von dem Geruch...Aber Stefan war trotzdem mutig, und es lohnte sich, denn sie schmeckte soooo lecker.
Als Nachtisch gab es noch leckere fritierte Sachen vom Markt.....

der Buddhistische Thempel...

das waren mal grosse Raeucherkerzen....nach den Tempelbesuchen roch man immer als wuerde man gerade aus einem Raeucherhaeuschen kommen :-)



der Hindutempel...




das war die Wohnsiedlung des Clans...macht irgendwie einen armen Eindruck, aber das taeuscht, denn alle hatten dicke Autos, Flatscreen TV, PC....




























Fort Cornwallis...




















die Bruecke die Penang mit dem Festland verbindet...






































































oh war das lecker, die dreieckigen schmeckten wie Reibekuchen und die runden wie an Karnevall die Mutzen....lecker, da mussten wir spaeter nochmal zurueck und Nachschub holen...
















hier gab es das Obst schon fertig geschnitten, aber nicht sehr hygienisch mit all den Fliegen und der Sonne... ohne Deckel...

















das war die Fischsuppe....Laksa...


















hier der Koch...man beachte den Topf....

















4. Oktober
Da wir keine Lust hatten bei der Sonne noch mehr zu laufen cruisten wir wieder mit einem Roller ueber die Insel....das lohnte sich...
Erst machten wir Stop in dem bekannten Spicy Garden, hier gab es alle Gewuerze oder Medizinpflanzen. Leider ist die Zeit der Bluehte vorbei, so sahen doch alle Pflanzen wie gleiches Gestruepp aus...Aber trotzdem war es schoen durch den Garten zu laufen.
Zweiter Stop war der Titikerawang Wasserfall und zum Schluss fuhren wir auf den Berg zum Kek-lok-si Tempel. Wir fuhren ueber die halbe Insel, was durch die Berge und die vielen Kurven richtig Spass machte.



Spicy Garden...









































die sind seeeeehr giftig...




























































































































die Fahrt durch die Berge...




























hier habe ich das erste mal in meinem Leben eine Banane mit Kernen gegessen...So ein Quatsch.... ich liebe Bananen gerade deswegen weil sie KEINE Kerne haben....





























der kleine Wasserfall...


























































der Kek-lok-si Tempel, hier steht eine riesen Statue die man von der Stadt aus sehen kann...



































































































Penang:
"Perle des Orients"
hier leben Moslems, Christen, Hindus und Buddisten Tuer an Tuer...Waehrend Chinesen abends Raeucherstaebchen abbrennen, hoert man nebenan Muezzin zum Gebet rufen.
Hier stehen noch die kolonialen herrschaftlichen Palaeste der englischen Machthaber.
In Chinatown herrschen motorisch verstopfte Strassen durch Verkehrsmittel aller Art.
Es gibt wohl kaum in irgendeinem Gebiet der Welt einen so kleinen Ort, in dem so viele verschiedene Menschen unterschiedlichster Nationalitaet und Religion leben, und in dem eine solche Vielzahl verschiedener Sprachen gesprochen wird....

































1 Kommentar:

  1. Hallo ihr Beiden,
    hab in der letzten Zeit häufig Probleme mit dieser Seite, wess nicht, ob es an meinem Rechner liegt,also neuer Versuch euch einen Kommentar zu senden, hat gestern nämlich nicht geklappt.Ich find es sehr lustig, dass ihr 20 Grad als kühl empfindet, bei mir läuft seit 3 Tagen die Heizung, weil es nachts nur noch knapp über 0 Grad ist, auch der bis jetzt vorherrschende Oktober soll lt. Wetterbericht alsbald zu Ende sein, auf dem Kahlen Asten soll es am Wochenende den ersten Schnee geben, also überlegt euch das nochmal mit dem Frieren, wie ihr merkt, bin ich ja nur wieder ein bisschen neidisch. An euren Berichten merkt man, wie sehr euch die Umgebung und die Leute packen, dass Erlebte zu verdauen bei der Fülle von Eindrücken ist im Moment wahrscheinlich gar nicht wirklich möglich, da werdet ihr wieder zu Hause bestimmt immer noch von zehren.- Und die Erinnerungen an good old Köln werden ja wie ich sehe mit Nutella und Bier am Leben gehalten, da kann man mal sehen, worüberman sich in anderen Kulturen(auch Esskultur)so freut. Die Bilder machen wie immer Lust sich selbst auf den Weg zu machen, in Gedanken tu ich das wenigstens,-also macht weiter-stellvertretend für uns Daheimgebliebenen-tolle Erfahrungen!L.G. Birgit MorgenÄ

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