Um 5:15 Uhr ging der Wecker und wir machten uns auf den Weg zum Mt Nameless. Der Aufstieg war sehr steil und anstrengend, denn obwohl es noch recht frueh war wurde es schon sehr heiss. Zum Teil war der Weg gar nicht gesichert und der Boden sehr locker, wenn man dann noch am Abhang entlang musste wurde einem echt schon komisch.
los gings…
da sah noch alles ganz harmlos aus…
Stefan mit Fliegennetz…
und dann wurde es auch schon unertraeglich steil, auch wenn es auf dem Foto gar nicht so aussieht!
und dann war klettern angesagt…
Der Ausblick war dafuer aber mal wieder echt toll...lange konnten wir den allerdings nicht geniessen da wir wieder schnell zurueck mussten. Da wir noch duschen wollten und wir bis 10 Uhr am Campingplatz auschecken mussten. Wurde alles etwas hektisch, aber danach machten wir in dem Cafe des Oertchens noch einen Stop bevor es weiter ging.
KM: 2880 Karijini Nationalpark
Als zweitgroesster Nationalpark (6274 qkm) in Westaustralien ist der Karijini NP definitiv ein Juwel. Mit seinen rotleuchtenden, tiefen Schluchten, Wasserloechern und den verschiedensten Tieren bietet der NP viel Abwechslung.
Wir fuhren erst mal zum Campingplatz, allerdings war dieser durch die letzten Waldbraende so abgebrannt und offen, das es keinen Zentimeter Schatten gab. Das bei ueber 30 Grad war nur sehr schwer zu ertragen. Also fuhren weiter. Auf dem Weg zum Touristcenter lief uns ein riesen Leguan ueber die Strasse...ein wunderschoenes Tier, gut, dass ich langsam gefahren bin, denn wenn ich den ueberfahren haette, haette ich wohl so schnell nicht mehr aufgehoert zu heulen..
Hier gab es einfach zu wenig Schatten zum campen
Der war echt riesig…
10 km weiter Richtung Osten erreichten wir die Dales Gorge Schlucht mit seinem Wasserloch, den Fortescue Falls. Der Weg durch die Schlucht war etwas muehsam bis man den kleinen Teich mit einem Wasserfall erreichte. Der Karijini Np hat viele Plaetze die fuer Aborigines heilig sind, und ueberall an diesen Stellen stehen auch Hinweisschilder, dass man sich bitte auch so verhalten sollte. So auch an diesem Wasserloch, dort stand, dass man ruhig baden kann aber sich bitte leise verhalten und nicht von den Klippen springen soll...und was war??? Als wir langsam unten ankamen hoerten wir bereits das Groehlen von einigen jungen Leuten die lustig von den Klippen huepften...sehr respektlos.
Unten angekommen…
und den ganzen Weg wieder hoch…
Wir sassen eine Weile an dem Wasserloch und genossen den Ausblick auf den Wasserfall und die Schlucht, bis wir uns wieder auf den Rueckweg machten. Leider war das somit der einzige Ort wo wir ohne 4wd hin kamen und fuer die stundenlangen Treks war es einfach viel zu heiss.
Wir fuhren durch den Rest des NP weiter nach Osten bis wir wieder den Highway erreichten. Von dort aus wollten wir dann im Landesinneren den ganzen Weg wieder runter in den Sueden. Allerdings war wiedermal die naechste Tankstelle viel zu weit entfernt, dass wir erst mal Richtung Norden mussten und machten somit mal wieder einen Umweg von 70 km nur fuers tanken...aber es hatte etwas Gutes, wir fuhren durch eine schoene Berglandschaft die die die 70 km echt lohnenswert machten. Voll getankt ging es dann Richtung Sueden.
Eine kleine Pause…
mit nem Klo mitten im Nichts ![]()
KM: 3150 Newman
Den kleinen Ort gibt es erst seit 1960, er entstand fuer die Angestellten der oertlichen Eisenerzminen ( diese eine Firma ist weltweit die groesste). So sieht man in der ganzen Stadt auch nur Arbeiter und Fahrzeuge dieser einen Firma. In dem Ort gab es nichts zu sehen also fuhren wir gleich zu einem Campingplatz...
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