Mittwoch, 24. November 2010

3.November Kalgoorlie- Boulder

 

Nur 6 km vor der Ortseinfahrt kommt man zu den “Granites”, markante Felsformationen. An einigen Stellen sieht man Aboroginal Zeichnungen, und in einem halb ausgehuellten Felsen fanden wir 2 Skelette, 1 Kangoroo und das andere haette ein Fuchs sein koennen. Beide nebeneinander liess erahnen, dass hier ein Jaeger am Werk war.

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eins der beiden Skelette…

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hier konnte man noch etwas von den Aboriginalzeichnungen sehen…

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KM: 3960 Sandstone

KM: 4118 Leinster

Beide Orte waren so klein das wir nur auftankten und dann weiter fuhren. Aber sie hatten beide den Charme wie auch Mt Magnet, man hatte immer das Gefuehl sich in einer alten Wildweststadt zu befinden.

KM: 4270 Leonora

Auf der Strecke nach Sueden konnte man ueberall kleine handbeschriebene Schilder sehen die einem den Weg zu Stellen weisen, wo man sein Glueck bei der Suche nach ein paar Goldnuggets versuchen kann.

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KM: 4500 Kalgooorlie-Boulder

Die Doppelstadt ist das Zentrum der Westaustralischen Goldindustrie. Die Foerderung und die Verarbeitung ist immer noch die Haupteinkunftsquelle der Region. Im Jahr werden durchschnittlich 2,3 Billionen AUD abgebaut...

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Die Legende von Paddy Hannan

Paddy wurde 1840 in Irland geboren und wanderte mit 20 Jahren nach Australien aus und versuchte sein Glueck mit der Goldsuche. Nachdem er einige Jahre in Goldminen schufftete machte er sich selber auf die Suche. Als er an einer Stelle Rast machte (das heutige Kalgoorlie) weil sein Pferd ein Hufeisen verloren hatte, fand er am naechsten Morgen ein riesen Goldnugget an der Erdoberfaeche...damit begann der Goldboom in Kalgoorlie, die 1,6 km lange Strasse wird immer noch als “The Golden Mile” bezeichnet.

 

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Die Stadt ist sehr huebsch und die ganzen Haeuser gut restauriert. Allerdings reiht sich hier ein Pub an den anderen, in den Kellnerinnen in Unterwaesche das Bier servieren. Leider hat Kalgoorlie keinen guten Ruf mehr, da viele der Minenarbeiter ihr am Tag verdientes Geld am Abend in den Pubs vertrinken...

Wir goennten uns nach all den Bohnen und Nudeln mal wieder einen Burger und machten uns auf die Suche nach einem Stellplatz. Wir fuhren etwas an den Stadtrand an einen Sportplatz und stellten uns auf ein Stueck Gruenflaeche. Langsam wurde es schon dunkel und nach 740 km Fahrt waren wir auch froh einen Platz gefunden zu haben. Ich setzte mich auf eine Schaukel an dem Sportplatz und nutzte die Zeit um mal wieder meine Familie an zu rufen (hatten das erste mal seit ueber einer Woche mal wieder Netz). Waehrend des Telefonats landete neben uns ein Flugzeug...super, wir parkten genau neben der Landebahn und beim genaueren hinsehen sah ich das Schild wo gross drauf stand Parken und Campen strengstens verboten! Dann mussten wir doch was anderes suchen und stellten uns einfach ein paar Strassen weiter auf ein Stueck Gruenflaeche neben einem Park...ich wartete die ganze Nacht nur drauf das es an der Tuer klopft und der Officer uns weg jagt. Fuer den Fall hatte ich schon die passenden Antworten von dem netten Herrn aus Mt Magnet. Wenn einer klopfen sollte, sollten wir einfach sagen wir waeren zu muede gewesen zum fahren oder haetten getrunken, denn dann kann der Officer nichts machen J aber wir wollten es trotzdem nicht unbedingt darauf anlegen...

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