Wir schauten nicht schlecht als wir in der Dusche noch extra 2 Dollar fuer 10 Minuten duschen zahlen mussten. Ist ja nicht so als haetten wir fuer den Capingplatz gezahlt.
Da es aber lausig kalt war, wollten wir beide nicht unter einer kalten Dusche stehen und standen volle 10 Minuten unter bruetend heissem Wasser.
Dann starteten wir unseren Track und die Erklimmung des Mt. Johns. Der Aufstieg war anstrengender als erwartet, aber nach knapp ueber einer Stunde erreichten wir den Gipfel auf 1031 m.Es stuermte wahnsinnig und man musste hoellisch aufpassen nicht weggepustet zu werden, aber der Ausblick war toll. Man konnte den Ort und den See sehen, in der anderen Richtung die zum Teil mit schneebedeckten Berge und ein grosses Tal, was bis vor abemillionen Jahren noch alles aus Gletscher bestand. Man konnte einmal um den Gipfel laufen und dann machten wir uns auf den Rueckweg.
Auf gings durch den Wald mit riesen Tannenzapfen…
dann ging es die Wiesen entlang…immer weiter hoch…puhhh
ich war dann mal gleich fuer eine Pause ![]()
Stefan hingegen hatte noch genug Kraft um Luftspruenge zu machen…
dann die letzten Meter noch ein paar Stufen…
die ersten schneebedeckten Berge…
oben angelangt ging es noch mal im Kreis um den Gipfel damit man in alle Richtungen sehen konnte…
auf der Spitze war es echt verdammt windig…
Auf der linken Seite ist ein “normaler” See, auf der rechten Seite der Lake Tekapo in seiner milchigen Farbe…hier ist deutlich der Unterschied zu sehen…
die Art und Form des Tales entstand durch das Schmelzen des Gletschers..
Nach 2 1/2 Stunden waren wir wieder gluecklich zurueck an unserem Auto.
Dann fuhren wir zu einer Stelle in dem Ort von wo man ueber den See bis zu den Bergen sehen konnte. Dort steht auch eine der aeltesten Kirchen in Neuseeland.
die Kirche von innen…
Ein paar Meter weiter stand eine Hundestatue, die als Dank fuer alle Schaafshunde steht, die als tapfere Helfer den Schaefern zur Seite stehen.
KM: 630 Lake Pukaki
Als wir den Lake Pukaki erreichten, konnten wir das erste mal den Mt. Cook sehen. Am Ende des Sees in weiter Ferne ragte die weisse Spitze empor.
Der See selber war genauso wie der Lake Tekapo milchigtuerkis durch das Schmelzen der Gletscher.
Der Tasman Gletscher vor 14000 Jahren…
und dagegen heute…leider nicht mehr viel uebrig…
Auf den restlichen 50 km bis zum Mt. Cook und den suedlichen Alpen hielten wir immer wieder an Lookouts an, da die Southern Alps sich immer mehr naeherten und von km zu km immer schoener wurden.
Es gibt 27 Berge in Neuseeland die ueber 3000m hoch sind, ganze 22 davon stehen im Mt. Cook Nationalpark…
deutlich schon das Gletschereis auf den Bergen zu erkennen…
KM: 680 Mt. CookVillage
In dem kleinen Oertchen gab es nur das noetigste, einige Hotels, allesamt sehr teuer, und eine Touristinformation, die jeder erstmal ansteuerte.
Dort besorgten wir uns gleich mal ein paar Informationen fuer eine Trackingtour am naechsten Tag. Die eigentliche 2 Tagestour die wir geplant hatten, mit Uebernachtung in einer Huette auf einem Berg, machte uns die Dame von dem Informationscenter gleich zu Nichte. Es war nicht nur im Tal sehr stuermisch, sondern auch auf dem Berg…oder vielleicht gerade da noch mehr…. deshalb rieten sie fuer die naechsten Tage alle Trackings dort ab.
Stattdessen hatten wir uns aber ein paar Alternativen ausgesucht.
Dann stellten wir uns auf einen etwas windgeschuetzten Platz auf einem Campground und legten nach einem leckeren Essen die Beine hoch…
In rot die gefahrene Strecke von 117 km…
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