Wir fuhren frueh zu dem Parkplatz, wo unsere Tour starten sollte. Wir waren natuerlich viel zu frueh dran, also entschieden wir uns spontan den Weg vom Vorabend, den wir im Dunkeln gelaufen waren, nochmal im Hellen zu gehen…
Der Tunnel…
Die kleine Hoehle…
Puenktlich um 10 Uhr startete unsere Tour ( diesmal zu fuenft ) durch die 350 m lange Limestone Hoehle.
Diese Hoehle ist so wie fast alle Hoehlen in der Gegend schon ueber 30 Mio. Jahre alt…
1910 ging ein Mann mit seinem Hund durch den Wald, dabei entdeckte der Hund ein Wildschwein und jagte dem hinterher bis in die Hoehle… der Mann lief hinterher und stand ploetzlich inmitten der Hoehle. Die Frage ist nun wer da die Hoehle entdeckt hatte…der Mann??? Der Hund??? Oder doch eher das Schwein??? ![]()
Seit 1911 ist die Hoehle fuer die Oeffentlichkeit zugaenglich, wodurch sie anfangs einen erheblichen Schaden nahm, da jeder Besucher sich einen Stalagtit abbrach und als Erinnerung mitnahm. Als man aber herausfand, dass es abermillionenjahre dauert bis sie so weit gewachsen waren, stellten sie ein striktes Verbot sie zu beruehren, geschweige denn abzubrechen. Heute sind sie zum Teil hinter Gittern versteckt, immer noch deutlich zu erkennen wie viele von ihnen abgebrochen wurden, da sie nicht mehr spitz sind sondern am Ende flach…
Es gab wieder unzaehlige Stalagtiten und Stalagmiten in allen Groessen und Formen, die groesste zaehlte bereits 5 m. Es gab auch hier einen grossen Raum, 20 m hoch, den man ebenso Cathedrale nannte und auch hier war die Akustik ganz besonders gut, so dass unser Guide gleich fragte ob jemand Lust habe ein Lied zu singen
Klar, wenn ich angefangen haette zu traellern waeren selbst die Stalagtiten von den Waenden gefallen…
Der sah aus wie ein grosser Schokoladenklops…
Wenn Stalaktit und Stalagmit sich begegnen wachsen sie zusammen…
Ein riesen Berg…
Da wir nichts anfassen durften bekamen wir mal ein Stueck in die Hand…man mag es kaum glauben, es war richtig schwer…
Nach der tollen Tour fuhren wir dann weiter…
KM: 5414 Mangapohue Natural Bridge
Nach 10 Minuten Fussweg gelangte man an einen grossen Felsen der nach beiden Seiten offen war und somit wie eine gigantische Bruecke wirkte…
KM: 5417 Piripiri Caves
Der Parkplatz war gleich an der Hoehle, die sehr dunkel war. Wir gingen ein paar Meter hinein, hatten aber dann auch schon genug…
KM: 5325 Hamilton
Die Stadt war nicht sehr schoen, also staerkten wir uns ein wenig und gingen in die Library um unsere emails zu checken. Dabei sahen wir auf einer grossen Leinwand, dass es in Christchurch ein riesen Erdbeben gegeben hatte. Die Bilder waren furchtbar und sehr erschreckend, waren wir noch vor ein paar Wochen selbst dort gewesen…
Da hatten unsere Schutzengel mal wieder beste Arbeit geleistet. Alle Orte wo wir waren, unser Hostel, die Cathedrale usw…alles war eingestuerzt. Ganz furchtbar, und das nachdem die Stadt sich erst von dem letzten grossen Beben im September halbwegs erholt hatte.
Das Problem ist, dass Neuseeland genau auf 2 tektonischen Erdplatten liegt, der Indisch-Australienplatte und der Pacifikplatte, deshalb auch die vielen Vulkane…und wenn diese Platten sich verschieben, was taeglich passiert gibt es ein Beben. Auch als wir da waren gab es ein kleines Beben, aber fuer uns kaum spuerbar.
Hier mal eine Beispielkarte, der rote Punkt ist Christchurch…
Die Leute die dort leben, sagten, dass man sich an die taeglichen kleinen Beben gewoehne, aber nicht an diese grossen. Dieses war wohl das schlimmste Beben seit der Zeit der Aufzeichnungen. Das schlimme an dem grossen Erdbeben sind die unzaehligen Nachbeben. Noch Wochen spaeter gab es jeden Tag heftige Beben…
Nachdem wir allen unseren Lieben eine Nachricht hinterlassen hatten, dass es uns gut gehe, fuhren wir weiter und verfolgten saemtliche Neuigkeiten im Radio…
KM: 5615 Karangohake Gorge
Ab hier begann die Coromandel Peninsula, eins der beliebtesten Ausflugsziele der Grossstaedter…
Wir parkten auf einem grossen Parkplatz, direkt am Fluss mit einer riesen Haengebruecke…
In Blau die zurueckgelegte Strecke von 238 km…
Hallo ihr lieben,
AntwortenLöschenich komme aus dem Träumen und geniessen gar nicht mehr raus. Was sind das für paradisiche Bilder. Wie Birgit schon sagte, ihr zwei macht das richtig. Alles mitnehmen was die Welt zu bieten hat. Natürlich ohne Naturkatastrophen. Bei uns sind die Wetterbedingungen auch sehr schön.Sonne und mildere Temperaturen.Sonst gibt es nichts neues. Bis bald Eure Doro