Sonntag, 20. März 2011

21. Februar Waitomo Caves

 

Am Vorabend regnete es ununterbrochen, dafuer war dann am Morgen keine einzige Wolke am Himmel. Das Wetter hier war wirklich sehr wechselhaft…

KM: 5293 Te Awamutu

Der naechste Mc Donald’s kam uns ganz recht…wir konnten uns ein wenig frisch machen, das kostenlose Internet nutzen und ein leckeres Softeis geniessen Smile

KM: 5372 Waitomo Caves

Wir stoppten als erstes an der Touristeninformation und buchten gleich 2 Touren. Eine fuer den Abend und eine gleich am naechsten Morgen. Das waren die besten Zeiten, da zu den Zeiten keine Touristenbusse da waren und man in kleinen Gruppen ohne grossen Andrang die Touren machen konnte. Denn es gab nun mal nichts schlimmeres als einen ganzen Bus mit Asiaten zu erwischen…die Chance dann irgendwo ein Photo machen zu koennen ist fast unmoeglich…

Dann fuhren wir auf einen Campingplatz, dort konnten wir wiedermal alles laden und waschen.

Dort gab es ausserdem einen Pool, den wir direkt ausgiebig nutzten. Danach liessen wir uns von der Sonne in den Haengematten trocknen…was fuer eine Entspannung…

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Nach einem leckeren Abendessen machten wir uns fertig und fuhren zu den Glowworm Caves.

Um 18.30 Uhr begann unsere Tour. Wir waren zum Glueck nur zu sechst. Wir und 4 Argentinier. Da wir auch die vorletzte Tour waren, waren sonst keine Touristen mehr da.

Wir liefen fuer 20 Minuten durch die grosse Hoehle, die voller Stalaktiten und Stalakmiten waren.

Fuer alle, die genauso wenig wie wir den Unterschied kennen… Stalagtiten sind die, die von der Decke herunterwachsen und Stalagmiten sind die, die vom Boden nach oben wachsen.

Sie entstehen durch das Wasser das durch das Gestein laeuft und auf den Boden tropft, oder am Stein entlang laeuft. Dabei laesst es Kalciumbicarbonat zurueck.

Das Kalciumbicarbonat gelangt ins Wasser wenn es durch das Gestein laeuft. Dort lagern immer noch Fossilien und Muscheln aus der Zeit in der der Meeresspiegel noch so hoch war das alles unter Wasser stand.

Inzwischen weiss man das ein Stalaktit 100 Jahre braucht um 1 qcm zu wachsen. Das ist Wahnsinn, wenn man bedenkt, dass die Dinger zum Teil riesig sind.

In der Hoehle herrscht das ganze Jahr ueber die gleiche angenehme Temperatur unabhaengig von der Aussentemperatur.

Wir gelangten an eine Stelle der Hoehle die bis zu 18m hoch ist…somit die hoechste Stelle…sie nennen es die Cathedrale. Da die Akustik dort ganz besonders ist kommen immer wieder Musiker um dort ein Konzert zu geben, u .a. auch Sting und Rod Steward.

Dann zeigte uns der Guide eine Stelle an der ganz viele Faeden von der Wand hingen. Es waren die Larven der Gluehwuermchen. Fliegen bleiben an den Faeden kleben, dann ziehen die Larven den Faden wie eine  Angel zurueck und koennen die Beute fressen.

Deshalb sieht man Gluehwuermchen auch nur in Hoehlen mit Wasser…das Wasser bringt Insekten in die Hoehle und durch das Leuchten der Wuermchen werden diese angelockt. Dann muessen sie nur noch zuschnappen.

Dann mussten wir in ein kleines Boot steigen und fuhren los. Nach ein paar Metern wurde es stock dunkel und alle, selbst die Argentinier wurden mal voellig sprachlos…in absoluter Dunkelheit war nur noch eins zu sehen, Millionen kleiner blau leuchtender Gluechwuermchen an der Decke. Es sah aus wie ein blauer Sternenhimmel der zum greifen nah war. Ich glaube, das war mit das unglaublichste und schoenste was ich je gesehen habe…

Da Blitzlicht die kleinen Tierchen irritieren wuerde ist es verboten dort Fotos zu machen. So sassen wir eine ganze Weile einfach nur da und staunten…

Dann war auch schon das Ende der Hoehle erreicht und die Tour somit zu Ende…

Da wir keine Fotos machen konnten hier ein Bild von der Cave. Links sieht man die Gluewuermchen als wir in dem Boot sassen und rechts die Hoehle mit den Stalaktiten…

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Schon waren wir wieder draussen…

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Dann fuhren wir ein paar km weiter zu dem Parkplatz von wo aus  am naechsten Morgen unsere naechste Tour starten sollte. Dort gab es naemlich einen Weg, der extra fuer eine Nachtwanderung interessant ist weil man dort auch ganz viele Gluehwuermchen sehen kann.

Wir warteten also bis es dunkel wurde, bewaffneten uns beide mit einer Taschenlampe und los gings.

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Das war schon gruselig, einen Weg in absoluter Dunkelheit zu gehen den man nicht kennt. Bereits nach einer kleinen Bruecke konnte man sie an der Steinwand leuchten sehen. Es sah wieder mal toll aus.

Der Weg fuehrte ueber 2 Bruecken, durch einen kleinen Tunnel und eine kleine Limestonehoehle…so im Dunkeln ziemlich gruselig, da man auch hin und wieder sehr eklige Tiere sah.

Der Tunnel…

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Bei ganz genauem Hingucken erkennt man ein paar Gluehwuermchen…

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Die Limestonehoehle…

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Was fuer ein ekliges Tier, schnell weiter…

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Nach einer Stunde waren wir wieder zurueck an unserem Auto und fuhren wieder zurueck zu unserem Campingplatz…

In Blau die zurueckgelegte Strecke von 127 km…

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