Mittwoch, 30. März 2011

3. Maerz Letzter Tag in Neuseeland

 

Es war soweit, der letzte Tag in Neuseeland war gekommen. Wir wurden schon ein wenig traurig denn waren doch die letzten 5 Wochen mit die schoensten in all den Monaten. Neuseeland ist einfach nur traumhaft und koennen wir jedem nur weiter empfehlen.

Wir haben Orte gesehen die waren schoener als in unseren schoensten Vorstellungen. Wir waren in Bergen die so gruen waren wie wir Berge noch nie gesehen haben, waren  in Alpen mit den letzten noch wachsenden Gletschern der Erde, waren am suedlichsten sowie am noerdlichsten Punkt, waren an weissen traumhaften Sandstraenden mit tuerkisfarbenden Meer und an Sandduenen, die hoeher waren als manche Berge,  waren an Vulkanen, deren Krater und Geysiere, haben die unterschiedlichsten Tiere, sogar Pinguine hautnah erlebt und haben auf unserer Reise tolle Menschen und Kulturen kennengelernt!!! Nichts als Fussabdruecke im Sand hinterlassen, aber dafuer all diese tollen Erinnerungen in unseren Koepfen mitgenommen Smile

Nachdem wir unser Gepaeck  bereits in dem vorab gebuchten Hostel abgegeben hatten, brachten wir nun auch noch den Camper schweren Herzens zurueck…allerdings mit der Vorfreude, die naechsten Naechte wieder auf einer richtigen Matratze schlafen zu koennen…

Unsere Strassenkarten schenkten wir um noch eine gute Tat zu vollbringen einem aelteren Ehepaar, die gerade erst ihre Reise antraten. Sie freuten sich riesig und wir verliessen mit einem guten Gefuehl und einem Laecheln auf den Lippen das Buero der Autofirma.

Um uns das Geld fuer Taxi oder Bus zu sparen liefen wir den ganzen Weg durch die gesamte  Stadt bis zu unserem Hostel zu Fuss. Dementsprechend muede und k.o. waren wir als wir dieses erreichten…wir holten uns noch etwas zu essen und gammelten den Rest des Tages im Hostel herum…

Am Abend um 22 Uhr nutzte ich unsere letzten Dollars auf dem Telefon um eine Freundin in Deutschland anzurufen. Um Stefan nicht zu wecken ( er war bereits muede in das sehnlichst erwartete Bett gefallen) ging ich nach draussen ins Treppenhaus.

Als ich so da sass und mit meiner Freundin quatschte ging neben mir ploetzlich eine unertraeglich laute Sirene los, so laut, dass es schon in den Ohren weh tat. Ich erschrak mich total und als wuerde das nicht reichen wurden alle Tueren um mich herum geschlossen. Mich durchfuhr ein Hauch von Panik denn ich dachte, dass ich weder nach draussen noch zurueck ins Zimmer kommen wuerde. Dabei war es bloss die Tuer, die zum Feuerschutz zufiel und jetzt ein wenig klemmte. Voellig aufgeregt stand ich also in unserem Schlafzimmer wo Stefan kerzengerade im Bett sass und nicht wusste was los war.

Es war Feueralarm, ich vermutete, dass einer der Jungs versucht hatte im Zimmer zu rauchen, als wir allerdings mit allen anderen langsam das Haus verliessen roch es doch schon etwas verdaechtig.

So standen wir zwischen unzaehligen anderen Backpackern in Schlafanzug mitten an der dicht befahrenen Hauptstrasse. Die Feuerwehr liess nicht mehr lange auf sich warten und rueckte mit 2 grossen Einsatzfahrzeugen und einem ohrenbetaeubenden Laerm an.

Nachdem sie den Alarm erst einmal ausgestellt und die Ursache ( ein Schmorbrand) gefunden hatten durften wir alle wieder auf unsere Zimmer…es dauerte allerdings bei dem einen oder anderen etwas laenger bis an Schlaf zu denken war Smile und in 4 Stunden wuerde unser Wecker klingeln, da wir um 4:30 den Bus zum Flughafen kriegen mussten. Sad smile

Bilanz:

->Wir sind  in 5 Wochen 7326 km gefahren = 900 Euro Sprit

-> haben fuer 12 Uebernachtungen auf Campingplaetzen  180 Euro gezahlt

-> haben aber dafuer fuer 22 Naechte nichts bezahlt und eine Menge Geld gespart

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