Nach dem Fruehstueck hiess es wieder packen und uns von allen zu verabschieden.
Der erste Blick aus unserem Bungalow liess wieder auf schoenes Wetter hoffen…
Unser Guide vom Vortag brachte uns zur Bootsanlegestelle und trug auch noch meinen schweren Rucksack. Er war echt so nett, wir mochten ihn schon vom ersten Tag an. Da wir fuer die Tour vom Vortag nichts bezahlen mussten entschlossen wir uns ihm etwas Geld zu geben. Fuer uns war es nicht viel, aber fuer ihn eine Menge, da sein Verdienst nicht sehr hoch ist. Er hatte uns erzaehlt, dass er schon lange fuer ein Flugticket nach Neuseeland sparte, so konnten wir ihm eine Kleinigkeit geben und er freute sich wie ein kleines Kind und bedankte sich hundert mal.
Als wir auf dem Boot sassen winkte er noch so lange von der Anlegestelle aus bis das Boot nicht mehr zu sehen war.
Auf dem Boot…der letzte Blick auf Malolo…
In Gelb die Strecke auf Mana Island…
Nach 15 Minuten sehr welliger und unruhiger Fahrt kamen wir auf Mana Island, unserem zweiten Stop an.
Die Insel war deutlich kleiner als die letzte und somit sehr ueberschaubar. An dem Strand an dem wir ankamen befanden sich 4 Backpackerhostels und auf der anderen Seite hametisch mit einem Zaun und Wachposten abgeriegelt ein Luxusresort. Auf der Insel selbst gab es noch etwas versteckt ein kleines Fijidorf.
Als wir aus dem Boot stiegen war es vorbei mit der tollen Ruhe von der anderen Insel, von nun an waren wir nicht mehr die einzigen Gaeste, im Gegenteil ueberall wimmelte es von jungen Leuten.
Wir wurden gleich von dem Hostel in unser Zimmer gebracht, dafuer mussten wir durch den Innenhof nach hinten an einigen Einheimischen Haeusern vorbei. Einige Muetter sassen mit ihren Kindern auf dem Boden. Im Reisefuehrer stand bereits, dass 70% der Bevoelkerung Kinder sind und das war nicht zu uebersehen, denn in jeder Ecke spielten oder schliefen Kinder in allen Altersgruppen.
Als wir uns mit dem Besitzer unterhielten fragten wir ob dies ein Partyhostel sei und er antwortete strahlend mit einem Ja und dass jeden Abend eine grosse Party statt faende. Uns war danach nicht mehr zum strahlen zumute, was er nicht so ganz zu verstehen schien.
Nun, unser Zimmer war weit genug von dem Haupthaus entfernt, was uns hoffen lies, nicht allzuviel von dem Laerm mitzubekommen.
Dann gab es erstmal eine Kleinigkeit zu essen. In diesem Hostel hatten wir im Preis 3 Mahlzeiten mit inbegriffen und waren schon gespannt was es so geben wuerde.
Auf den ganzen Inseln gibt es weder Supermarkt noch Geldautomat oder sonstiges, deshalb mussten wir das gesamte Geld und etwas zu knabbern und Wasser von der Hauptinsel mitbringen. Es gab zwar Wasser und Chips im Hostel zu kaufen, aber natuerlich nur sehr sehr teuer.
Dann mussten wir gleich mal ins Meer huepfen, denn der Strand hier war noch schoener als auf Malolo Island. Man konnte gleich viele Fische sehen, ich haette so gerne geschnorchelt, aber dank meiner noch immer sehr schmerzhaft entzuendeten Lippe war da gar nicht dran zu denken.
Nach dem Baden sassen wir gemuetlich auf unserer Veranda fernab der anderen Touristen und schauten dem regen Treiben in dem kleinen Ort zu.
Unsere Veranda…
Was das wohl mal wird…wir wissen es nicht…
Unser Zimmer diesmal sehr minimalistisch und nicht sehr einladend. Da es nur am Abend fuer ein paar Stunden Strom gab ging der Ventilator nicht und man konnte es nur draussen aushalten…
Wir schauten uns noch den Sonnenuntergang an und warteten auf das Essen…
Und dann gab es leckere Paella fuer alle….yammi…
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